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Diakonie wirbt für mehr Menschlichkeit und Menschenwürde
Dienstag, 07. September 2010
veröffentlicht am 17.06.2004 - 1408 mal gelesen

Riesenposter an der Evang. Ulrichskirche in Waiblingen-Bittenfeld

Waiblingen, 1. Juni 2004: "Hoffnung ist Diakonie" ist das Motto eines Riesenposters, das seit Freitag, 28. Mai 2004, an der Evang. Ulrichskirche in Bittenfeld hängt. Im Zentrum des Plakats steht das Gesicht eines alten Mannes. Er ist vom Leben gezeichnet. Die Falten in seinem Gesicht spiegeln ein ereignisreiches Leben wieder. Aber er ist vom Leben nicht niedergedrückt. In seinem Blick wird deutlich, dass er hoffnungsvoll in die Zukunft schaut. Mit diesem Bild und dem Slogan wirbt die Diakonie für mehr Menschlichkeit und Menschenwürde. Sie will aufmerksam machen auf Menschen in unserer Nachbarschaft, die Hoffnung suchen und Unterstützung brauchen. Es ist auch das Motto der diesjährigen „Woche der Diakonie“, die vom 20. bis 27. Juni in Württemberg begangen wird. Dieses Motiv ist eines von insgesamt sechs, mit denen die Diakonie auf grundlegende menschliche Werte hinweist. Bis voraussichtlich Mitte Juli, während der Renovierung des Kirchenturms, hängt das Poster an der Ulrichskirche in Bittenfeld. Die Anbringung war nur möglich, weil die Kirchengemeinde der Diakonie die Werbefläche kostenlos überlassen hat.

Es ist ureigene Aufgabe der Diakonie, Menschen zur Hoffnung zu verhelfen, sie auf dem Weg zur neuen Hoffnung zu begleiten: Da ist der Suchtkranke, der keinen Ausweg mehr weiß und in der Diakonie Hilfe bekommt. Da ist die junge Frau, die ungewollt schwanger wurde und dank der Hilfe einer Diakonischen Beratungsstelle neue Wege findet. Da ist der Überschuldete, der dank der Diakonie wieder eine Perspektive bekommen hat. Und da ist der ältere Mensch, der nicht mehr allein sein Leben regeln kann und in einer Einrichtung der Diakonie eine neue Heimat findet. Sie haben wieder Hoffnung durch die Hilfe der Diakonie bekommen in einer Situation, die ausweglos zu sein schien. „Hoffnung ist Diakonie“ hat auch eine sozialpolitische Dimension. Sich einmischen, Sprachrohr für die sein, die nicht selbst für sich reden können –diesen Menschen Hoffnung geben, weil ihre Stimme nicht ungehört bleibt.

„Hoffnung ist Diakonie“ meint auch, einen Ausgleich zwischen Starken und Schwachen zu organisieren. Niemand wird allein gelassen, wenn er in einer schwierigen Situation ist, wenn er auf Hilfe angewiesen ist. Dazu ist die Diakonie auf Unterstützung aller angewiesen. „Wir sind dankbar, dass viele Menschen in den Gemeinden sich aktiv einsetzen für andere, sei es in den Vesperkirchen und Tafelläden für Arme, sei es in den Freundeskreisen für Suchtkranke, oder in den Besuchsdiensten in Pflegeheimen: `Hoffnung ist Diakonie´ meint, diesen Ausgleich und diese Unterstützung zu organisieren. Das geht nur, wenn Haupt- und Ehrenamtliche eng zusammenarbeiten, wenn sich Menschen auch in Zukunft bereit erklären, ihre Gaben einzubringen. Jeder und jede helfe mit den Gaben, die ihm und ihr gegeben sind“, so Oberkirchenrat Helmut Beck, Vorstandsvorsitzender der württembergischen Diakonie.

„Hoffnung ist Diakonie“ ist auch das Motto der diesjährigen „Woche der Diakonie“ in Württemberg vom 20. bis 27. Juni. Mit dieser Woche informiert die Diakonie über ihre Angebote für Menschen in Not und wirbt für die Unterstützung ihrer Arbeit.

Hinweis für die Redaktionen: Weitere Infos zur „Woche der Diakonie“ bekommen Sie bei der Pressestelle des Diakonischen Werks Württemberg, Telefon 0711/1656-118 und im Internet unter www.diakonie-wuerttemberg.de. Dort kann das Motiv heruntergeladen werden.


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