Frohe Weihnachten

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage,
Rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
Lasst uns den Namen des Herrschers verehren!

Mit diesen wuchtigen Worten – gleich einer Proklamation – beginnt das Weihnachtsoratorium, für das Johann Sebastian Bach grandiose Musik komponiert hat. Es war ursprünglich für die Aufführung in sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest (Heiligedreikönigstag) 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche in Leipzig bestimmt. Jedoch auch in unserer Epoche gehört diese außerordentlich feierliche Musik zu den kommenden Festtagen. Die Worte erscheinen uns heute ein wenig seltsam. Doch ihr Sinn wird erst recht verständlich, wenn man sie gemeinsam mit den fanfarengleichen Trompeten und Pauken hört, die dem Stück gleich zu Anfang seinen besonderen Charakter verleihen. Wer zum Reinhören nicht sofort eine Schallplatte oder CD aus dem Regal ziehen kann, dem sei im Internet folgende Adresse empfohlen https://www.youtube.com/watch?v=RHAE7G0rJuw.

So können wir uns gemeinsam auf das vor uns liegende Weihnachtsfest freuen. Es verspricht allen Menschen um uns herum, egal welcher Religion oder Weltanschauung sie sich zugehörig fühlen, friedliche Tage möglichst in Gemeinschaft mit Anderen, die man besonders mag.

Wir Musikerinnen und Musiker des Musikvereins „Frei weg“ wünschen allen Bittenfeldern und ihren Gästen wundervolle Stunden. Zum Auftakt und zur Einstimmung werden wir am 24. Dezember ab 13:00 Uhr in unserem Heimatort traditionell weihnachtliche Weisen erklingen lassen.

Überraschungen im Advent

Allenthalben bereitet man sich auf das kommende Weihnachtsfest vor. Dazu gehört sicher, dass sich die Herzen öffnen und die Bereitschaft steigt, Gutes zu tun. Wer aber in diesen Tage mit ebenso weit geöffneten Augen und Ohren durch die Straßen und über die Märkte streift, ist vor Überraschungen nicht gefeit. Plötzlich wird es zwischen zwei Schlucken Punsch still, weil die Musik aus der Konserve stillgelegt wurde. Im Austausch erklingen nun ganz neue Lieder, vorgetragen von bisher unbekannten Künstlern. Vielleicht werden auch bekannte Lieder ganz neu interpretiert. Vorbildlich ist da der Weihnachtsmarkt in Waiblingen, der Talenten am Beginn ihrer Karriere eine Bühne bietet. Genauso wird aber auch Kindern und Jugendlichen ermöglicht, dem schieren Konsum zu entkommen und stattdessen zu Gebenden zu werden und … nun ja Gutes zu tun.

Uns vom Musikverein „Frei weg“, Bittenfeld gefällt dieses Anliegen gleichfalls. Wer weihnachtlich musizierende Jugend erleben möchte, muss deshalb nicht unbedingt Bittenfeld verlassen, denn wir veranstalten hier unsere

Jugend-Weihnachtsfeier
Sonntag 16.Dezember ab 15:00 Uhr
im Restaurant am Zipfelbach (Musikheim)

Weil Musik zwar die Herzen wärmt aber nicht den Magen verwöhnt, sorgt das Team des Restaurants am Zipfelbach für die entsprechende Abrundung des Nachmittags.

Ob der Musiker, der am heutigen Donnerstag seinen 80. Geburtstag feiert, seine ersten musikalischen Gehversuche auch auf einem Weihnachtsmarkt unternahm, ist uns nicht überliefert. Das Markenzeichen Heinz Georg Kramms – so sein bürgerlicher Name – ist eine Sonnenbrille. Bekannt wurde der Sänger mit Titeln „Blau blüht der Enzian“ oder „Die schwarze Barbara.“ Mit diesem an die Volksmusik angelehnten Musikstil prägte Heino eine ganze Generation. Wir gratulieren zum Jubiläum.

Apropos offene Augen. Wer mit diesen durch Bittenfeld unterwegs ist, hat bestimmt schon das Gerüst am Musikheim gesehen, denn der Musikverein hat mit der Renovierung der Westfassade begonnen.

Immergrün

Der Herbst 2018 ließ nur wenige Wünsche offen. Es war lange warm und die Natur zelebrierte ungestört das Schauspiel farbenprächtig geschmückter Bäume. Letztendlich jedoch hat der November eigentlich ganz nach Bestimmung auf ein Szenario in Grautönen umgeschaltet. Gleichwohl, wir müssen nicht in Tristesse versinken, denn das, was unseren heimischen Gewächsen fehlt, hängen die Menschen jetzt an Fenstern und Türen, ebenso an Balkonen und sogar in Vorgärten auf. Die bunte und blinkende Pracht wird uns nun in den nächsten Wochen auf das festliche Finale des Jahres einstimmen. Und so wächst schließlich mit der Zeit die Lust auf Lebkuchen, Bratäpfel und Punsch. Wer es ganz heimelig mag, holt vielleicht sogar mal wieder ein Märchenbuch raus und setzt der Kälte und Nässe eine gehörige Portion Herzenswärme entgegen. Mag sein, dass in behaglicher Runde einige Zuhörer gebannt auch dem Märchen von E.T.A. Hoffman lauschen, das sich – obgleich bereits über 200 Jahre alt – gerade auf der Kinoleinwand in glanzvoller Inszenierung wiederfindet. Es ist die geheimnisvolle Geschichte, in der ein Mäusekönig, ein Nussknacker, ein unerschrockenes Mädchen und tapfere Liebe die Hauptrollen spielen. Neben aller Faszination, die von dieser Geschichte ausgeht, ist es genauso interessant, wie oft dieser Stoff für Film, Fernsehen oder als Hörspiel aufbereitet wurde, nämlich bereits zum 8-ten Mal.

Für Musikfreunde bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass die wenigsten dieser Produktionen auf die Melodien verzichten mögen, die Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1892 ersann, um das Märchenhafte und Phantastische über die Ohren für uns fühlbar zu machen. Es ist Musik, die einen nicht gleich wieder loslässt und irgendwo tief im Inneren ihren Platz hat. Oft genügen ein paar Takte und schon wird jene zauberhafte Welt wieder lebendig. Es ist wohl nicht übertrieben, die bekanntesten Melodien aus dem Ballett „Der Nussknacker“ als Evergreens zu bezeichnen. Auf den großen Bühnen dieser Welt wird dieses Werk meistens in der Weihnachtszeit aufgeführt. Und auch für uns vom Musikverein ist es eine nachdenkenswerte Idee, vielleicht zu einem Weihnachtsfest mal etwas Neues zu versuchen. Dieses Jahr jedoch bereiten wir uns erstmal auf das Spielen in Bittenfeld am Heiligen Abend vor.

Wunderbarerweise hat sich nun der Kreis zum Advent geschlossen, zur Feier der Wiederkehr und des Immergrünen und Immerlebendigen.

Wir wünschen eine wundervolle Adventszeit.

Amerikas beste Seiten

Man muss kein Großmaul sein, um Amerika groß zu machen. Diesen Beweis trat die aktive Kapelle des Musikvereins „Frei weg“ am Sonntag vergangener Woche an, als sie ein breites Spektrum musikalischer Werke präsentierte, die irgendwie mit diesem Kontinent verbunden sind. Und man darf feststellen, „America is great“.
Aber der Reihe nach. Den Auftakt des Herbstkonzertes bestritt traditionell unser musikalischer Nachwuchs. Uns ist bewusst, dass nicht alle dieser jungen Menschen später in die aktive Kapelle überwechseln werden. Und doch ist es immer wieder ein Vergnügen zu hören, wie sie ihr musikalisches Talent entfalten und zu sehen, wie die Erwachsenen von Morgen in vielerlei Hinsicht reifen.
Unterstrichen wurde dies durch die öffentliche Auszeichnung der Jugendmusiker, die im Frühjahr ihre D1- bzw. D2-Lehrgänge erfolgreich bestanden hatten. Und wie es der Zufall wollte, wurde auch gleich ein Musiker, der mit beiden Beinen sowohl im Jugend- wie auch aktiven
Orchester steht, für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

Aber es gab auch Ehrungen für die älteren Semester, die sich bereits seit Jahrzehnten für den Musikverein engagieren.
Nach der Pause beschäftigten sich die Aktiven mit Amerika, das man bereits mit einem kleinen Trick richtig groß machen kann. Wenn man sich nämlich nicht nur auf die USA beengt, sondern den ganzen Kontinent im Blick hat, vergrößert sich die Fläche auf mehr als das Vierfache und die Bevölkerung verdreifacht sich. Die kulturelle Bereicherung lässt sich erst gar nicht in Zahlen fassen.
So hinterließ der Wilde Westen in unserem Konzert seine musikalischen Spuren. Ebenso wenig fehlte eine Reminiszenz an das grandiose Temperament der Südamerikaner, speziell der Kolumbianer. Gefeiert wurden aber auch die neuen Ikonen amerikanischer Musik, die heute so allgegenwärtig sind, dass wir sie gar nicht mehr als Import verstehen.

Für viele Gäste erreichte das Konzert seinen emotionalen Höhepunkt mit der Zugabe, die gemeinsam und mit Leidenschaft von allen Musikern – jung wie alt – gespielt wurde.

Nun bleibt, Dank zusagen, an ein Publikum, das mit seiner herzlichen Unterstützung am Erfolg des Konzertes seinen Anteil hatte. Dank gilt aber ebenso den vielen fleißigen Händen, vor und hinter der Bühne und vor, während und nach dem Konzert.

Die Ersten …

Biblisch ist der Ausspruch „Die Letzten werden die Ersten sein“ (Matthäus 19,30), was im gegebenen Zusammenhang richtig ist.
Aber für unser Event dem

Herbstkonzert 2018
am 25.November
in der Zehntscheuer in Bittenfeld
18:00 – 20:00 Uhr
Einlass 17:00 Uhr

haben sich bereits heute so viele Mitbürger engagiert, dass wir schon jetzt anfangen uns zu bedanken.
Als Erstes ist da der neue Entwurf für unser Plakat, das in dieser Ausgabe die erste Seite ziert und welches man an vielen Orten in Bittenfeld entdecken kann. Und dann bedanken wir uns natürlich auch bei den Bittenfeldern, denen die Förderung der Kultur und Kunst hier in  unserem Heimatort ein wichtiges Anliegen ist. Mit dem Aushängen des Plakates bringen sie das sehr schön zum Ausdruck und beweisen Gemeinschaftsgeist. Entdecken Sie selbst, wer dazugehört.
Und dann möchten wir schon hier die Gelegenheit nutzen, uns bei den fleißigen Frauen und Männern zu bedanken, die den kommenden Sonntagmorgen damit beginnen werden, das vorzubereiten, mit dem unser geschätztes Publikum vor oder nach dem Konzert beziehungsweise in der Pause seinen Gaumen verwöhnen kann.
Unser Dank im Voraus gilt außerdem jenen, die sich um die Dekoration sorgen sowie Allen, die sich an jenem Abend um die Ausgabe der Getränke und der Leckereien kümmern werden.

Wenn Spinnen vereint weben, können sie einen Löwen fesseln.
Aus Äthiopien

Gute Karten

Wer jetzt am Mittwochabend wieder vergeblich auf einen Anruf aus der Lottozentrale gewartet hat, erinnert sich, dass zum Gewinnen immer ein Quäntchen Glück notwendig ist. Beim Kartenspielen ist das genauso. Zwar kann man dort mit Geschick und Strategie noch ein bisschen drehen, aber ein gutes Blatt braucht man dennoch auf der Hand. Wie man so hört, heißt eines der Gewinnblätter beim Poker „Full House.“ Beim Würfelspiel Kniffel kennt man diese Konstellation ebenso. Und auch wir Aktiven des Orchesters des Musikvereins konnten uns am vergangenen Samstag bei unserem Probenevent über ein „Full House“ freuen. Wie im Spiel ist das noch kein Garant für den Erfolg, aber doch eine sehr gute Grundlage für den Auftritt bei unserem

Herbstkonzert 2018
am 25.November
18:00 – 20:00 Uhr
in der Zehntscheuer in Bittenfeld

Wenn man im Pokerglossar noch ein bisschen weiter stöbert, findet sich dort außerdem der Begriff „Straße“ (poker-englisch Straight). Wie es der Zufall will, gibt es in diesem Zusammenhang gleichfalls einen Bezug zu Bittenfeld. Am vergangenen Sonntag nämlich war die Schillerstraße anlässlich des Martinimarktes bevölkert von gut gelaunten Bittenfeldern und zahlreichen Gästen aus den umliegenden Ortschaften. In unserem Heimatort wird eben einiges geboten, das vielen Menschen Freude bereitet. In diese Rubrik der wundervollen Offerten fällt sicher auch die Ausstellung „Bittenfeld blüht bunter“, die etliche sehr ästhetische Fotos, Aquarelle, Installationen, Airbrush-Arbeiten und Ölgemälde zeigt. Bei der Vernissage am Donnerstag der letzten Woche konnten sich die Kunstinteressierten überdies noch über einige Lieder freuen, mit denen der Chor „poco loco“ eine stimmungsvolle Verbindung zwischen Herbst, Bunt und Kunst herstellen konnte.
Ende des Monats werden wir – wie oben angekündigt – unseren Beitrag für die kulturelle Vielfalt darbieten. Mit unserer Musik wollen wir fröhliche Akzente gegen den grauen November setzen.
Doch Ernsthaftes zum Gedenken und desgleichen zum Nachdenken über den Frieden, der nicht so selbstverständlich wurde, wie es schien, ist uns wichtig.
Darum werden wir der Veranstaltung zum

Volktrauertag
am 18. November
nach der Kirche, ab ca. 11:00 Uhr
auf dem Friedhof

einen festlich würdigen Rahmen verleihen.

Musik und Performance

Es gibt ja verschiedene Methoden, sich auf ein bevorstehendes Konzert vorzubereiten. Sicher ist
individuelles Üben ein wichtiges Grundelement. Das Proben in Gemeinschaft, im Orchester gehört unbestreitbar gleichfalls zum Unerlässlichen. Daneben ist es allemal von Vorteil zu erkunden, wie andere Musiker diese oder jene Melodie interpretiert haben. Obendrein kann das Lesen über die Entstehungszeit der Stücke oder die Biographie des Komponisten interessante Hintergrundinformationen erbringen, die das eigene Verständnis des Werkes verbessern.
Einen für uns neuen und unmittelbar auch eindrucksvollen Weg beschritten einige Musiker unserer aktiven Kapelle am Donnerstag vergangener Woche, als wir uns gemeinsam den Film „Bohemian Rhapsody“ im Kino ansahen.
Großes Kino. Große Gefühle. Grandiose Musik. Und wie so oft verlässt man das Kino anders als man es betreten hat, in diesem Fall bereichert um Einsichten in das ungewöhnliche Leben Freddy Mercurys.
Was wir davon mitnehmen können? Nun zum einen ist es die Hingabe an die Musik und an das Sinnstiftende, das in ihr steckt. Schließlich war es gerade die Musik, die diesem Künstler über seinen bitteren Stunden hinweggeholfen hat. Zum anderen ist es die Fragestellung um die Inszenierung, die einem Kunstwerk zweifellos innewohnen sollte. Was Freddy Mercury auszeichnete, war seine besondere Art, sein Publikum an der Musik teilhaben zu lassen, es regelrecht mitzunehmen. Er selbst sah sich vordringlich eher als Performer der Musikkunst, denn als Schöpfer. Und genauso wird er im Gedächtnis bleiben. Die Scheibe, die wir uns von ihm abschneiden können, ist die, dass auch wir im Konzert aus uns herausgehen. Es geht darum, nicht nur diszipliniert und korrekt, das wiederzugeben, was in den Noten steht, sondern den Funken überspringen zu lassen und unser Publikum den Zauber der Musik sinnlich empfinden lassen. Wie uns das gelingt, kann jeder selbst erleben beim

Herbstkonzert 2018
am 25.November
in der Zehntscheuer in Bittenfeld

Und noch einen anderen ganz großen Interpreten und Performer der Popmusik wollen wir an jenem Abend feiern, Michael Jackson. Auch er war ja unglaublich erfolgreich mit seinem Stil.
Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte.

Bohemian Rhapsody

Man muss Feste feiern, wie sie fallen. Nicht immer kann man dafür ein Jubiläum abwarten. Heute ist so ein Tag. Genau heute vor 43 Jahren nämlich wurde die Bohemian Rhapsody veröffentlicht, als Auskopplung aus dem Album „A Night at the Opera.“ Getextet und komponiert wurde das Lied von Freddie Mercury. Immerhin bescherte er damit seiner Band Queen den ersten Nummer-eins-Hit. In einer Zeit, als man sich seine Musiksammlung nicht einfach aus dem Internet auf das Smartphone laden konnte, verkaufte sich die gleichnamige Single-Schallplatte weltweit über fünf Millionen Mal. Alle Achtung.
Was treibt uns nun, nicht noch 7 Jahre bis zum Goldenen zu warten? Nun, zum einen kommt dieser Tage ein Film in die Kinos, der die Geschichte dieser Musik, dieser Band und Fredy Mercurys erzählt. Zum anderen – man kann es Zufall nennen – gehört dieses Stück zu unserem Programm beim

Herbstkonzert 2018
am 25.November
in der Zehntscheuer in Bittenfeld

Musikalisch gesehen ist die Rhapsodie nicht einfach, denn sie gehorcht nicht den üblichen Grundmustern von Pop- oder Rocksongs. Und auch der Text ist bizarr bis merkwürdig. Er besitzt – ungewöhnlich in der Popmusik – keinen Refrain und auch keine Strophen. Freddy Mercury bewies sich hier nicht nur als genialer Interpret sondern auch als eigenwilliger Künstler, der die Trennung in ernsthafte und Unterhaltungsmusik nicht einfach hinnehmen wollte. Und so schuf er ein Werk, das eine klassische Linie über die Romantik eines Brahms oder Schuberts in die Rockwelt führt. Der Musikwissenschaftler Hartmut Fladt schieb dazu: „Das Ganze ist eine Liebeserklärung an die Oper des späten 19. Jahrhunderts, die aber eben mit inszeniert wird. Das Lied ist ein sehr intelligentes Stück postmoderner Pop-Kultur.“
Anhörenswert ist diese Musik allemal. Aber im Unterschied zur Plattenaufnahme, die damals in fünf Tonstudios gemacht wurden, die allein für das Wort Galileo 3 Wochen brauchte, und die deshalb etwa 45.000 £ kostete, werden wir das Stück zwar ohne Gesang doch live nach Bittenfeld in die Zehntscheuer bringen.

Nur selber erleben bereichert.

Spielen für Freunde

Mit wenig Außenwerbung, aber nicht heimlich und schon gar nicht leise gastierte die Band John‘s Monday am vergangenen Samstag im Musikheim am Zipfelbach und machte Musik für Freunde. Im Gründungsmythos dieser Gruppe spielt der Gitarrengroove den entscheidenden
Soundtrack. Und doch ging es auch bei diesem Auftritt nicht ganz ohne Bläser. Denn neben einem Cajón rührte auch noch eine Mundharmonika an den Herzen der Zuhörer. In guter Atmosphäre brachten die fünf Musiker das zu Gehör, was Junggebliebene als immergrünes Gold der Musik lieben. Es war schön zu erleben, wie das Restaurant am Zipfelbach seinem Beinamen als Musikheim alle Ehre machte. An diesem Abend trafen sich Publikum und Band in bester Harmonie. Man kann das wörtlich nehmen, schließlich wurde manches mitgesungen.
Wem diese Rhythmen zusagen und wer ebenso an Michael Jackson, Queen oder Bruno Mars gefallen findet, der wird bei unserem eigenen musikalischen Jahreshöhepunkt, dem

Herbstkonzert 2018
am 25.November
in der Zehntscheuer in Bittenfeld

gut aufgehoben sein. OK, der Sound wird sicher anders daherkommen, denn eine Gitarre sucht man in unserem Orchester vergebens. Dennoch ist es sicher spannend zu erleben, wie sich zum Beispiel „Thriller“ des King of Pop im neuen Gewand präsentiert. Auch Bruno Mars Greatest Hits
erleben im Arrangement für Blech und Holz eine ganz eigene Neuauflage.
Damit wir eine ebenso gute Performance abliefern wie die Band John’s Monday, heißt es für uns üben, üben und nochmals üben. Am 10.November gibt es sogar einen extra Probensamstag. Aber auch daheim sollte der spielerische Drang nicht ruhen, damit das Bittenfelder Musikleben
immer schön fit bleibt.