Hören nicht nur mit den Ohren

Der aufmerksame Leser wird sich gleich an dieser Stelle die Frage stellen, ob die Überschrift ernst gemeint sei. Sie ist.
Traditionell unterscheiden wir beim Menschen folgende Sinne nämlich den Sehsinn (visuell), den Hörsinn (auditiv), den Tastsinn (haptisch) sowie die Geruchs- (olfaktorisch) und Geschmackssinne (gustatorisch). Bekannt ist auch, dass Menschen, denen das für uns so wichtige Sehen verloren gegangen ist, bemerkenswerte Talente entwickeln, um dennoch ihre Umwelt bestmöglich wahrzunehmen. Sie haben dann ein feines Näschen und oder ein exzellentes Gehör.
Falls die Fähigkeit nachlässt, die akustischen Signale zu verarbeiten, die uns ständig erreichen, dann kann man sich behelfen, indem man von den Lippen abliest oder Zeichensprache beherrscht. Bei Videos helfen Untertitel. Doch was ist mit der Welt der kunstvollen Töne, die es
vermag unseren inneren Kosmos der Gefühle anzusprechen?
Herbert Grönemeyer gibt uns einen kleinen Einblick mit folgenden Zeilen:

Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist,
das ist alles was sie hört,
sie mag Musik nur, wenn sie laut ist,
wenn sie ihr in den Magen fährt.
Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist,
wenn der Boden unter den Füßen bebt,
dann vergisst sie, dass sie taub ist.

Ja, wer Musik liebt, wird auch Möglichkeiten finden, sie zu erspüren, sie zu erleben.
Evelyn Glennie verlor in ihrer frühen Jugend die Gabe zu hören im klassischen Sinn. Heute gilt sie dennoch als die beste Schlagzeugerin der Welt. Sie hat gemeinsam mit Stars wie Björk oder Sting gespielt und mit den meisten der großen Philharmonie-Orchester musiziert. Außerdem
gehört sie zum Ensemble der Sesamstraße, denn sie kann auf Fragen antworten wie „Gib mir mit Deiner Musik ein Gefühl von Schnee“. Schnee jenes Spektakel des Winters, das lautlos zur Erde tanzt. Hören, meint sie, ist eben mehr als nur seine Ohren benutzen. Hören kann man mit dem ganzen Körper, den Händen, den Füßen, dem Bauch. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei der YouTube-Beitrag „Evelyn Glennie zeigt, wie man hinhört“ empfohlen.
Wer diese Art Musik mag, der kann im Internet gerne auch die Seite besuchen, mit einem liebevoll zusammengestellten Beitrag von Robert Gierer.
Und allen „Klassikfans“ sei unser

Herbstkonzert 
am 19.November
in der Zehnscheune in Bittenfeld

ans Herz gelegt.

Kurz und gut

Am vergangenen Samstag fand er nun endlich statt, unser Ausflug ins schöne Franken, den wir gemeinsam mit dem Gesangverein „Eintracht“ veranstaltet haben. Wir waren bei bestem Wetter unterwegs. Die Reise war so angenehm und die Atmosphäre dabei so entspannt, dass man bei der Rückkehr nach Bittenfeld bedauern musste, dass dieser Ausflug nur so kurz war. Auf jeden Fall war er gut. Und wenn man schon das Wort „kurz“ gebraucht, dann gemeinsam mit dem Wortteil „weilig“, denn kurzweilig war unsere Unternehmung in jedem Fall.

Nicht nur die mitgereisten Kinder und Jugendlichen, aber besonders diese, hatten Spaß im 3D-Museum in Dinkelsbühl. Es gab erstaunliche Effekte zu bewundern.

Das Mit- und selbermachen wird in diesem Museum eben ganz groß geschrieben. Und weil wir das Museum vor der offiziellen Eröffnung ganz für uns hatten, war es bald angefüllt von fröhlich experimentierenden Musikern und Sängern jeden Alters.

Beim drauffolgenden Spaziergang durch die bemerkenswert gut erhaltene Altstadt Dinkelsbühls wurden wir von einer zauberhaften Kulisse verwöhnt.

Am Altmühlsee schließlich war Entschleunigung pur und in jeder Facette angesagt. Unter dem Motto Zerstreuung gab es Sportbegeisterte, die mit einer Fahrradrikscha den See umrundeten. Andere machten so eine Tour – nur relaxter – mit dem Ausflugsschiff. Bei den Jüngeren stand Minigolf hoch im Kurs. Und wer es ganz ruhig wollte, spazierte einfach nur am Ufer entlang, besuchte eines der Cafés oder nahm aus einiger Entfernung Anteil an einer Trauzeremonie unter freiem, sonnig strahlend blauem Himmel.

Auf der Heimfahrt gaben einige unermüdliche Sänger noch ein paar Lieder zum Besten. Andere ließen die Bilder des Tages Revue passieren.

Alle sind wir nun erholt und können uns kommenden Aufgaben widmen, der Gesangverein seinem Jubiläumsjahr, in dem sich die Vereinsgründung zum – sage und schreibe – 150-ten Mal jährt. Und wir nehmen Kurs auf unser

Herbstkonzert
am 19.November
in der Zehnscheune in Bittenfeld

Leipziger Allerlei

Ein Werk Johann Sebastian Bachs wird bei unserem Herbstkonzert, am 19.November in der Zehntscheune in Bittenfeld nicht im Programm sein.

Der rote Faden, der sich in diesem Jahr durch unser Konzert ziehen soll, hat mit Reisen zu tun. Bach ist zwar in seinem Leben auch viel herumgekommen, aber wir wollen es doch direkter, mehr topo- und geografischer. So würden wir folglich eher einen Anknüpfungspunkt zum Beispiel zu Leipzig suchen, wo Bach viele Jahre als Kantor an der Thomaskirche gewirkt hat. Musikalisch gibt ja Leipzig noch einiges mehr her. Schließlich haben auch Felix Mendelssohn Bartholdy und ebenso Max Reger dort ihre Spuren hinterlassen und zwar so vielfältig wie das Leipziger Allerlei.

Felix Mendelssohn Bartholdy gilt selbst als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. Menschliche Größe bewies er aber als Mitbegründer der historischen Musikpflege, denn er setzte sich für die Wiederaufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zur Wiederentdeckung dieser uns heute so bekannten Komponisten bei und zur Herausbildung eines Verständnisses für die „klassische“ Epoche der deutschen Musik überhaupt. Darüber hinaus gründete er das erste Konservatorium in Deutschland, das heute seinen Namen trägt und an dem ca. 60 Jahre später ein anderer Großer sein Werk weiter formte.

Max Reger war nämlich Universitätsmusikdirektor und Professor am Königlichen Konservatorium in Leipzig und wurde berühmt durch seine kühnen Choralfantasien, die ihn mit seinem großen Vorbild Johann Sebastian Bach verbanden.

Für die Interessierten haben die Stadtväter eine „Notenspur“ gelegt. Also Reisender, wenn Du nach Leipzig kommst, … (http://notenspur.de)

Doch wir schweifen ab. Es ging ja ums Reisen in unserem kommenden Jahreskonzert. Zwar müssen wir weder Koffer packen, noch Hotels oder Tickets buchen, doch müssen wir tüchtig üben. Prima wenn wir uns dafür zahlreich und gut vorbereitet zu unseren

Musikst18unden
jeden Freitag von 20:00 bis 22:00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach.

sehen.

Ach ja, ehe wir es vergessen. Die Reiselustigen des Musikvereins begeben sich demnächst selbst auf einen Ausflug.

Wir treffen uns am 23.September um 7:30 Uhr am neuen Rathaus, um dann gemeinsam mit unseren Musikfreunden vom Gesangverein „Eintracht“ ins „Schöne Franken“ zu reisen.

Zeitmaschine

Viele Träume hat sich die Menschheit bereits erfüllt. Wir können uns beim Telefonieren sehen, wenn wir das wollen. Die Wetterprognosen sind zumindest für die kommenden 24 Stunden erstaunlich zutreffend. Auf dem Mond waren Menschen längst. Und der Besuch des Mars‘ ist auch schon in Planung.

Ein paar andere Punkte sind jedoch noch offen. Ehrlich gesagt gibt es zum Beispiel für eine Maschine, die Reisen durch die Zeit erlauben würde, bisher noch nicht mal ein Konzept. Es gibt Physiker, die verneinen sogar prinzipiell die Möglichkeit eines solchen Apparates.

Wenn die wüssten! Denn zugegeben nach vorne in die Zeit zu reisen, scheint allzu bizarr. Doch zumindest für die Vergangenheit hätten wir einen Vorschlag. Zwar wissen wir ebenfalls nicht, wie man den Körper in andere Epochen transportieren könnte, jedoch angenehme Gefühle noch einmal erlebbar zu machen, ist gar nicht so schwierig. Musik hilft dabei enorm, denn das Gehör ist enger mit unserer Gefühlswelt verbunden als die Augen.

Probieren Sie es aus! Wer aus dem Urlaub nicht nur Nippes für den Schrank mitgebracht hat, sondern vielleicht auch eine besonders schöne Melodie, kann seine Ferien daheim verlängern. Der erste Tanz mit einem geliebten Menschen bleibt uns gegenwärtig, wenn wir die entsprechenden Takte hören. Und die angenehme Geborgenheit der Kindheit kehrt mit den ehemals gehörten Liedern zurück.

Aktuell ist es für uns aber wichtig nach vorne zu blicken. Zum einen ist es nämlich an der Zeit, unser Herbstkonzert, welches am 19.November in der Zehntscheune in Bittenfeld stattfinden wird, musikalisch vorzubereiten.

Musikstunden
jeden Freitag von 20:00 bis 22:00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach.

Zum anderen freuen wir uns auf den Ausflug, zu dem wir bald gemeinsam mit unseren Musikfreunden vom Gesangverein „Eintracht“, in Richtung Dinkelsbühl aufbrechen werden und zwar bereits am 23.September.

Noch sind Ferien …

… doch die Schule wirft schon Ihre Schatten voraus und das ausgerechnet im Kino. Überall trifft man bereits auf Werbung für eine wahrlich deutsche Komödie, die Ende Oktober unter dem Titel „Fack ju Göhte 3“ in den Kinos starten soll. Gerade zurzeit aber läuft auf den Leinwänden
in der Republik ein sehenswerter Beitrag aus unserem Land zum Thema Bildung, der für alle, denen Erziehung eine Herzensangelegenheit ist, geradezu ein Muss darstellt. Der Titel lautet „Jugend ohne Gott“ und ist eine sehr freie Adaption zu der gleichnamigen Erzählung Ödön
von Horvaths. Hermann Hesse lobte sie als „… großartig“ und Alfred Döblin schrieb „Es geht in ihr um eine Schule, eine mehr oder weniger verrohte Jugend, an ihr ein Lehrer, der ein Gewissen hat, sich verleugnen muss und schließlich nicht mehr kann.“
Die Essenz der Erzählung, nämlich die Frage nach der Aufgabe und Verantwortung der Erwachsenen bei der Erziehung der kommenden Generation, findet sich im Film in neuem Gewand. Geblieben ist der Zwiespalt zwischen der Ausbildung unter dem Blickwinkel der Nützlichkeit für die Gesellschaft sowie des Funktionierens im Erwerbsleben einerseits und andererseits der Förderung individueller Persönlichkeiten mit festen moralischen Werten.
Sicher muss an einer modernen Schule beides Raum haben. Die breite Palette der Angebote, die der Musikverein für die Bittenfelder Kinder und Jugendlichen bereithält, richtet sich aber gerade an den zweiten Aspekt.
Musik ist nicht in erster Linie nützlich. Musik ist schön. Denn wer sich mit Lust und Freude mit Musik beschäftigt, kann in und mit ihr eine Gefühlswelt entwickeln, die nicht nur das Ich reicher macht, sondern ein Gewinn für die Mitmenschen darstellt.
Und so wollen wir die Eltern, die ihren Zöglingen die Welt der Musik von frühesten Kindesbeinen an eröffnen wollen, daran erinnern, ihre Lieben bei dem im Oktober beginnenden Kurs der Musikalischen Früherziehung bei unserem Jugendleiter Thorsten Wolf anzumelden.
E-Mail: mvb-jugendleiter@bittenfelder.com
Telefon: 07146/42880
Für die Erwachsenen, die nicht bis zu unserem Herbstkonzert am 19.November in der Zehntscheune Bittenfeld warten wollen, haben wir die Information, dass Musikverein Stetten i. R. am 17.September ab 11:00 Uhr zum Weißwurstfrühschoppenkonzert einlädt.

Vauxhall – oder – Reisen bildet

Die Sommerferien sind ja für viele Bittenfelder Anlass und Gelegenheit zu verreisen. In den hoffentlich kurzen Wartepausen auf dem Weg zum Ziel – sei es im Stau oder beim Warten auf den Abflug – findet sich vielleicht auch ein wenig Zeit, mal darüber nachzudenken, dass es nicht
immer so einfach war, in die Ferne zu schweifen. Unseren Altvorderen blieben zumeist nur Schusters Rappen. Denn Kutschen waren teuer und auch nicht wirklich viel schneller. Erst mit der Erfindung der Eisenbahn etablierte sich ein Vehikel für die massenhafte Beförderung von Personen. Doch auch dieses uns heute so selbstverständliche Transportmittel hatte anfangs mit Ablehnung zu kämpfen. Musik konnte und kann hier recht hilfreich sein. Zum Beispiel?
Die erste Eisenbahn Russlands wurde aus der damaligen Hauptstadt St.Petersburg zur Zarenresidenz nach Pawlowsk verlegt. Um wenigstens zahlungskräftige Kunden zu bewegen, das neue Verkehrsmittel zu frequentieren und auf diese Weise rentabel zu machen, wurden am Endpunkt allerlei Attraktionen angeboten. Die größte war zweifelsohne ein Vergnügungspavillon, den man „Vauxhall“ nannte, nach einem bekannten Bahnhof bei London. Das Konzept hatte Erfolg, den man verpflichtete für Livekonzerte den aufsteigenden Stern am europäischen Musikhimmel Johann Strauss. Zehn Mal hintereinander gastierte er jeden Sommer dort und trat mit diesen Urahnen von Woodstock und Wacken endgültig aus dem Schatten seines Vaters.
Aber Jean, wie er von Freunden liebevoll genannt wurde, brachte nicht nur moderne Unterhaltung nach Russland und Hauptstädter aufs Land, sondern auch einige seiner bekanntesten Polkas mit nach Hause. Dazu gehören neben der „Pizzicato Polka“ und der Polka „Im Pawlowsker Walde“ auch die schnelle „Tritsch Tratsch Polka“. Ja auch Tratsch gab es damals schon reichlich. So hatte Jean zwar 1856 zu Saisonende vom Zaren Erlaubnis zur Ehe mit der russischen Kaufmannstochter Maria Fränkel bekommen, ließ aber die Hochzeit im letzten Moment platzen, indem er – nach eigenen Angaben – seine Verhaftung und Abschiebung durch die Polizei organisierte. Und trotz dieser Verwicklung blieb er den Russen für weitere 10 Jahre in der Sommerfrische erhalten.
Im Russischen nennt man übrigens Bahnhöfe noch heute Woksal. Uns bleiben die straußsche Musik und die Freude an Freiluftkonzerten.

Das nächste Konzert des Musikvereins findet allerdings erst Ende des Herbstes am 19.November statt. Und man muss auch nicht mit der Bahn anreisen sondern kann ganz bequem zur Zehntscheune laufen. Wir Musiker werden jedenfalls den Sommer zur Vorbereitung nutzen.

Aber nun wünschen wir allen Bittenfelder erstmal
schöne Ferien und erlebnisvolles Selberreisen.

Unter Blitz und Donner

Als am Sonntag die Blasmusik spielte, war ja auch die Sonne wohl geheitert. Sie meinte es schon zu gut mit uns. Wir haben ganz schön geschwitzt. Auch zuvor beim ökumenischen Gottesdienst, den die evangelische und die katholische Gemeinden Bittenfelds dankenswerter Weise so schön vorbereitet und gestaltet hatten, war kein Wölkchen am Himmel und eitel Sonnenschein.

Doch wie man vergangene Woche erfahren musste, ist das Wetter nicht immer so nett zu uns. Mitunter kann es richtig wüten. Je nachdem wo es hinkommt, ist es richtiggehend unheilvoll.

Kein Wunder, dass sich Menschen seit jeher mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Dem guten und dem schlechten Wetter wurden Götter geweiht. Doch Sonne, Wind und Regen sind selbstverständlich auch in der Kunst mächtig präsent.

Ein Musikstück, das auch der Musikverein bereits aufgeführt hat, beschäftigt sich sehr anschaulich mit dem Gewitter. Dabei ist „anschaulich“ hier der falsche Begriff, denn die Musik kann man ja nicht sehen. Aber das, was unsere Ohren empfangen, lässt uns auch ohne Bilder das Unwetter fühlen. Die ganze Zeit grummelt der Donner durch die Takte, pfeift der Wind und wirbelt alles durcheinander.

Gerade für den letzten Effekt griff Johann Strauss (Sohn) auf ein damals ganz modernes Stilmittel zurück, die Schnellpolka. Im Unterschied zu den üblichen Polkas, die im 2/4-Takt stehen, nutzt man bei der Schnellpolka einen 4/8-Takt. und das macht diese Musikstücke, wie der Name schon sagt ziemlich schnell.

Eine andere bekannte Schnellpolka Johann Strauss‘ ist die Tritsch-Tratsch-Polka. Er komponierte sie 1858 während seines Aufenthalts in St.Petersburg, wo er zum dritten Mal die Sommerkonzerte in Pawlowsk geleitet hatte.

Aber halt, der Tratsch darüber und warum Musik auch mal zur bildenden Kunst gehören kann, ist schon wieder eine andere Geschichte. Fortsetzung folgt.

Geh aus mein Herz

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.

Das war eines der Lieder, die wir am vergangenen Sonntag beim ökumenischen Gottesdienst gespielt haben. Dieses Lied war sehr gut ausgesucht, lädt es doch ein zu Freude an der sommerlichen Natur. Außerdem passt es ausgezeichnet zum Beginn der Ferien, jetzt da viele Menschen verreisen und wirklich Muße haben, sich mit den schönen Seiten des Lebens zu beschäftigen.
Dieser ökumenische Gottesdienst war überhaupt ein stimmungsvoller Aufbruch in diesen Sommersonntag, in dessen weiterem Verlauf die Musik im Mittelpunkt stand.

Unser Dirigent Juan Mauricio Bahamón Jaramillo hatte eine feine Auswahl musikalischer Schätzchen rausgesucht, mit denen wir den wohlgelaunten Schmausern die „Freud der lieben Sommerzeit“ quasi an den Tisch serviert haben.

Übrigens hat das Gedicht Paul Gerhards aus dem Jahr 1653, das dem oben genannten Lied zugrunde liegt, 15 Strophen. Nicht schlecht. Allerdings werden sie selten alle gesungen. Mit der Auswahl der Strophen 1–3 und 8 sowie der Melodie August Harders wurde es zum Volkslied.
Interessanterweise war die Melodie selbst die Vertonung eines anderen Gedichtes, nämlich „Die Luft ist blau, das Tal ist grün“ von Ludwig Hölty. Doch das beschwingte, fröhliche Motiv der Melodie passt bestens zum Sinn des Gerhardtschen Textes.
Also auf in den Sommer.

Einladung

Für einen gelungenen und stimmungsvollen Auftakt in die Ferien lädt der Musikverein „Frei weg!“ Bittenfeld ein, wenn es wieder heißt

„Am Sonntag spielt die Blasmusik“
am 30.Juli von 11:30 bis 15:00 Uhr
auf dem Festplatz des Musikvereins am Zipfelbach

Die Bewirtung für die angeregten Gaumen und durstigen Kehlen erfolgt durch das Team des Restaurants am Zipfelbach.
Um das Sonntagerlebnis abzurunden, werden wir auch Kaffee und Kuchen anbieten. Wir bitten alle die Hausfrauen und –männer, die sich unserem Verein verbunden fühlen, uns mit einer Kuchenspende zu unterstützen. Wir wollen ein Torten- und Kuchenbüffet präsentieren, das alle
Geschmäcker trifft. Wir freuen uns über jeden Beitrag.