{"id":1119,"date":"2019-01-21T08:00:51","date_gmt":"2019-01-21T07:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/?p=1119"},"modified":"2019-02-26T20:13:16","modified_gmt":"2019-02-26T19:13:16","slug":"fagott-und-degas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/2019\/01\/21\/fagott-und-degas\/","title":{"rendered":"Fagott und Degas"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man die einschl\u00e4gige Literatur nach Witzen \u00fcber das Fagott oder Fagottisten durchsucht, wird man kaum f\u00fcndig. Vielleicht liegt es daran, dass es in der Unterhaltungsmusik selten, eigentlich gar nicht eingesetzt wird. Wer es darauf anlegt, kann ein Fagott nur in klassischen Konzerten h\u00f6ren. Beim Blick ins Orchester kann man es dann aber nicht \u00fcbersehen. Schlie\u00dflich ist das Instrument ungef\u00e4hr 1,35 m hoch. Die L\u00e4nge des gesamten Rohres betr\u00e4gt aber ca. 2,55 m, da es aus zwei R\u00f6hren gebildet wird, die \u00fcber den sogenannten S-Bogen verbunden werden. Je nach Vorlieben und Bedarf des Spielers kann dieser S-Bogen aus verschiedenen Metallen und Legierungen bestehen wie zum Beispiel Neusilber oder Messing. Doch selbst Silber, Gold und sogar Platin wurden daf\u00fcr schon verwendet. \u00c4hnlich wie beim Geigenbogen ist die Suche nach dem S-Bogen, der perfekt zum Fagott passt, oft sehr langwierig. Fagottisten besitzen meist mehrere S-B\u00f6gen in verschiedenen L\u00e4ngen, um das Instrument grob zu stimmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die es weniger in Konzerts\u00e4le zieht, die daf\u00fcr lieber ins Museum gehen, sei ein Gem\u00e4lde empfohlen, in denen ein Fagott und sein Spieler eine vordergr\u00fcndige Rolle spielen, fast m\u00f6chte man meinen, ein Solo. Gemalt hat es Edgar Degas. Zu sehen ist es im Musee d&#8217;orsay in Paris. Wer nicht ganz so weit reisen will oder kann, der m\u00f6ge wenigstens Frankfurt am Main in Erw\u00e4gung ziehen. Das dortige St\u00e4delmuseum sch\u00e4tzt sich gl\u00fccklich, ebenfalls einen Degas zu besitzen und zwar \u201eDie Orchestermusiker.\u201c<\/p>\n<p>Aber wir schweifen ab. Hier nun endlich wenigstens ein Witz zu dem Thema:<\/p>\n<p>\u201eKontrafagottisten sind fanatische Musiker. An einer Stelle hat ein Kontrafagottist tats\u00e4chlich mal einen Ton zu spielen. Er meldet sich deshalb und fragt den Dirigenten, wie der Ton klingen sollte. Er spielt einen Ton vor: &#8222;ooooooorb&#8220; oder so &#8222;oooooorrrrb&#8220;? &#8211; &#8222;Eigentlich egal&#8220;, sagt der Dirigent, &#8222;aber ziehen Sie bitte danach die Sp\u00fclung!&#8220;<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich kaum steigern? Oder wie ist die Steigerung von Fagott &#8211; Forget &#8211; Forget it?<\/p>\n<p>Naja wir k\u00f6nnen uns diese Scherze leisten. Bisher hatten wir keinen Fagottisten bei uns im Musikheim zu Gast.<\/p>\n<p>Doch falls mal einer kommt, so ist er herzlich eingeladen, mit uns zu musizieren, wie \u00fcbrigens jeder, der das hier liest und Freude am Musikmachen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Musikstunde der aktiven Kapelle<br \/>\n<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem\">freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr<br \/>\n<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem\">im Musikheim am Zipfelbach<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem\"><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man die einschl\u00e4gige Literatur nach Witzen \u00fcber das Fagott oder Fagottisten durchsucht, wird man kaum f\u00fcndig. Vielleicht liegt es daran, dass es in der Unterhaltungsmusik selten, eigentlich gar nicht eingesetzt wird. Wer es darauf anlegt, kann ein Fagott nur in klassischen Konzerten h\u00f6ren. Beim Blick ins Orchester kann man es dann aber nicht \u00fcbersehen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1119"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1120,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions\/1120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bittenfelder.com\/v\/mvb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}