Schwierige Entscheidung

Sommerzeit ist Reisezeit. Manchmal freilich passieren bemerkenswerte Dinge direkt vor unserer Haustür. Nun vielleicht nicht direkt vor unserer Haustür, aber doch in Bittenfeld. Das Wort „Tür“ ist gleichwohl ein feiner Übergang zum kommenden Samstagabend, an dem es zwei Ereignisse geben wird, die so oder so mit Musik in unserem Heimatort zu tun haben.

„Wenn sich zwei Türen gleichzeitig öffnen, zeigt uns das nicht, dass wir durch beide gehen müssen, sondern dass wir die Wahl haben.“

Die eine Tür führt in die katholische Kirche St. Martin. Die Gemeinde hat sich ein neues, recht klangvolles Instrument zugelegt. Aufgebaut wurde die Orgel bereits am Sommeranfang. Zu Fronleichnam wurde sie einem interessierten Publikum mit einem kleinen Konzert vorgestellt. Da war sie noch nicht in allen Registern vollendet. Dafür waren noch etliche Stunden zur Stimmung und Intonation erforderlich. Jetzt erfolgt die feierliche 

Orgelweihe
am Samstag, dem 12. September um 17:00 Uhr

Das ist ein Ereignis, das selbst in größeren Städten und Metropolen vielleicht einmal pro Generation stattfindet. Schließlich ist das Arbeitspensum für die Anfertigung eines solch komplexen musikalischen Apparates – einer Königin der Instrumente – immens und die Kosten ordentlich. Andererseits werden sich noch kommende Generationen an der Orgel erfreuen können.

Die andere Tür führt uns zurück zum Musikverein „Frei weg“ Bittenfeld. Wer also durch die zweite Tür schreitet, betritt die Trattoria, die die neue Pächterfamilie im Musikheim am Zipfelbach eingerichtet hat. Hier liegt der „Arbeitsbeginn“ ebenfalls schon ein paar Tage zurück. Was der Familie Russo jedoch noch fehlte, ist die 

Party zur Neueröffnung
der Trattoria da Moreno
am Samstag, dem 12. September ab 17:00 Uhr

Laut Enzyklopädie ist eine Trattoria ist eine kleine italienische Gaststätte mit traditionellen Speisen für die Menschen vor Ort. Die Atmosphäre soll familiär und ungezwungen sein. Dieses Konzept passt gut zum Musikverein. Wir machen Musik für die Bittenfelder zu ihren Festen hier  im Flecken. Das nächste Mal beim

Jahreskonzert des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld

Bozner Bergsteigermarsch

Sommerzeit ist Reisezeit. 

Nach der Exotik der vergangenen Woche ist es vielleicht angebracht, sich wieder etwas Näherliegendem zuzuwenden. Aber auf dem Weg zurück könnten wir noch einen Zwischenstopp einlegen und zwar in einer Region, die bei den Menschen hier als Urlaubsziel hoch geschätzt ist, im Winter zum Skilaufen und die restliche Zeit im Jahr zum Wandern – Südtirol. Die Hauptstadt Südtirols ist Bozen. Dieser Name taucht im Namen eines Marsches auf, den die Kapelle des Musikvereins wirklich gerne intoniert, sei es bei Ständchen, Auftritten oder eben bei Festumzügen wie vergangenes Jahr in Schwaikheim. Der „Bozner Bergsteigermarsch“ wurde 1949 von Sepp Tanzer komponiert. Dass man ihn auch singen kann, wissen vielleicht nicht alle. Vor 100 Jahren schrieb Karl Felderer 7 Strophen für das Bozner Bergsteigerlied, auch bekannt als „Südtiroler Heimatlied“. Allerdings war 1926 die Nennung Südtirols aufgrund der Faschisierung des öffentlichen Lebens verboten. Deshalb verwendete er etliche geographische Umschreibungen, mit denen sich die Einheimischen dennoch weidlich identifizieren konnten. Heute wird dieses Lied, das mit den Worten „Wohl ist die Welt so groß und weit …“, nach der Melodie des Trios des „Bozner Bergsteigermarsch“ gesungen. 

Zu seiner Entstehungszeit hochpolitisch, bewegen sowohl Text und Musik die Menschen noch heute. Der Dichter Karl Felderer gab an, eine Aufführung des Marsches anlässlich der 150-Jahr-Feier des „Tiroler Freiheitskampfes“ 1959 in Innsbruck miterlebt zu haben, bei der sich nach den ersten Klängen des Liedes tausende Menschen erhoben und mitsangen.

Ob die Musikerinnen und Musiker unseres Vereins beim nächsten Festumzug diesen Marsch ebenfalls spielen werden, ist noch nicht ausgemacht. Dieser Umzug wird nämlich bereits am kommenden Wochenende sein, wenn viele Bittenfelder Musikfreunde ins hessische Dörnberg (Nähe Kassel) fahren. Am Samstagabend haben die Aktiven einen Auftritt bei der dortigen Kirmes. Und am Sonntag marschieren sie gemeinsam mit den Dörnberger Musikanten.

Und mit jenem kleinen Schlenker kommen wir bereits zurück nach Bittenfeld, wo wir uns vor einer Woche über die fürwahr großzügige Spende der Targobank zur Förderung der Jugendarbeit des Musikvereins „Frei weg“ freuen durften.

Mantra

Sommerzeit ist Reisezeit.

Nachdem wir in der Ausgabe der vergangenen Woche über Bemerkenswertes aus Bittenfeld berichten durften, also aus der unmittelbaren Nachbarschaft, ist es heute wohl eine gute Gelegenheit, die Gedanken in die Ferne schweifen zu lassen. Dabei müssen wir uns nicht einmal auf die räumliche Entfernung beschränken. Wir schließen die Zeit gleich mit ein. Aus der Fülle der möglichen Ziele greifen wir etwas heraus, was Musikinteressierten gefallen muss, nämlich den Klang als Kraft. Auf diese Eingebung kamen Menschen am Indus in ungefähr jener Epoche, als am Nil Pyramiden erbaut wurden.

Ursprünglich sang oder summte man Silben, denen man eine spirituelle Energie zuschrieb. In der Sprache Sanskrit wurden diese „Klangkörper“ als Mantra bezeichnet. Ein uraltes Mantra ist die Silbe „om“. Um die erhoffte Wirkung zu steigern, wurden Mantras unablässig wiederholt. Selbstverständlich blieb es nicht bei einzelnen Silben. Mit der Zeit entstanden weihevolle Worte und sogar heilige Verse, wie das bekannte „Om mani padme hum“. Es blieb auch nicht beim Summen. In den Religionen Hinduismus und Buddhismus sowie beim Yoga können Mantras entweder sprechend, flüsternd oder singend rezitiert werden.

Geblieben sind die Idee und der Glaube an die Macht des Klangs. Die richtige Intonation ist unerlässlich für die heilvolle Wirkung. Klang und Gesang haben somit den gleichen Stellenwert wie zum Beispiel ein Tempel.

Aber egal von welcher Seite man sich der mystischen Kraft der Töne nähert. Einig sind sich alle Musik liebenden Menschen im Wissen und der Erfahrung der wundervollen Wirkung dessen, das über die Ohren unser Innerstes berührt.

Für die Musikerinnen und Musiker der aktiven Kapelle ist es deshalb Ansporn und Freude, in den kommenden Musikstunden fleißig zu üben für das

Jahreskonzert des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld

Unsere Leidenschaft – Euer Vergnügen

Unermüdlich

Sommerzeit ist Reisezeit. Bei der Hitze, die wir in diesem Jahr schon erleben mussten, gibt es schließlich genügend Orte, an denen man sich liebend gerne aufhalten möchte, am Strand, am Baggersee, im Freibad. Es gibt sogar Verwegene, die gehen ganz gerne ins Büro, weil es dort klimatisierte ist oder mit dem gleichen Gedanken in die Shoppingmall. Wieder andere zieht es in die Berge. Na gut, auch dort sind es ja ein paar Grade kühler.

Aber Verrückte gibt es genug. So haben sich einige Unermüdliche am vergangenen Samstag im Musikheim getroffen, um mal wieder klar Schiff zu machen. Doch selbst mit diesem maritimen Motto war es noch recht heiß, gerade direkt unter dem Dach. Dorthin hatte sich im Laufe der Jahre und der Folge der Nutzer der Wohnung, die zur Gaststätte gehört, Etliches verflüchtigt. 

Nach ein paar Stunden Plackerei macht der Speicher jetzt wieder einen aufgeräumten Eindruck. 

Ein zweites Team war für das Nebenzimmer und den Raum vor der Bühne zuständig. 

Dort war es nicht ganz so unerträglich heiß und staubig. Zu tun gab es dennoch ausreichend. Am Ende der Aktion befindet sich alles wieder an seinem Platz und die Räume sind vorbereitet für die kommende Probensaison. Denn bis zum

Jahreskonzert des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld

muss noch ordentlich geprobt werden.

Hier am Ende des kleinen Textes folgt noch etwas ganz Wichtiges. Das ist der herzliche Dank an alle Mithelfenden und gerade an die Freiwilligen, die sich den Herausforderungen gestellt hatten, obwohl sie nicht zur aktiven Kapelle gehören. 

Den richtigen Ton finden

Für die einen ist es ein Phänomen, für andere gar ein Wunder. Selbst die Wissenschaft ist sich nicht einig, was sie davon halten soll. Gehört hat aber eigentlich schon jeder davon, dem absoluten Gehör.

Ein anderer Begriff führt uns in diesem Zusammenhang auf eine interessante Spur. Fragt man nämlich einschlägige Quellen nach einer Definition für das absolute Gehör, erhält man in der Antwort einen Hinweis auf das Tonhöhengedächtnis. Es geht demzufolge nicht unbedingt um perfekte Ohren, sondern die Fähigkeit, einen gehörten Ton mit seinem „internen Archiv“ abzugleichen, ihn korrekt zu erkennen und zu benennen. Wer also einen Ton hört – egal auf welchem Instrument er gespielt wurde – und sagen kann: „Das ist ein Cis“, der hat es, das absolute Gehör. Natürlich nur, wenn das auch wirklich stimmt und nicht geraten wurde.

Diese „Begabung“ haben neben Menschen ebenfalls einige Tiere und zwar jene, die über bestimmte Lautfolgen beziehungsweise Melodien untereinander kommunizieren. Sofort fallen einem da Wale ein und Vögel. Aber Wölfe gehören genauso dazu und Mäuse.

Menschen wurden auf diese Fertigkeit erst aufmerksam, als Musik in Systemen notiert wurde und einige wenige Musizierende in der Lage waren, ohne Hilfsmittel die richtige Note zu nennen. Lange hielt man dies für angeboren. In den zurückliegenden Jahren haben Forschende jedoch nachweisen können, dass das absolute Gehör erlernbar ist. Allerdings verpassen die meisten Eltern den richtigen Zeitpunkt, ihren Sprösslingen dieses Geschenk mit auf den Weg zu geben. Denn diese spezielle akustische Intelligenz wird zusammen mit dem Erlernen der Muttersprache ausgeformt und endet gemeinsam mit jener frühkindlichen Phase im Alter von sechs bis spätestens sieben Jahren. 

Deshalb ist musikalische Früherziehung so nützlich für den Nachwuchs. Schließlich geht es neben dem Erwerb erweiterter kognitiver Möglichkeiten genauso um die Grundlagen für das Erlernen von Fremdsprachen.

Eines ist aber ohne Zweifel ermutigend. Um das Schöne in der Musik zu empfinden, benötigt man kein absolutes Gehör. Es genügt, sich selbst aktiv mit der Kunst der schönen Klänge zu beschäftigen, ein Instrument zu spielen, zu singen oder wenigstens gute Musik zu hören.

Jahreskonzert des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld

Unsere Leidenschaft – Euer Vergnügen

Von Musik leben

Die Fabel von der „Grille und der Ameise“ führt Kindern mit schönen Bildern vor Augen, dass man sich von der Musik allein nicht ernähren kann. Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein. So dürfen wir davon ausgehen, dass Menschen schon in einem frühen Stadium der kulturellen Entwicklung bereit waren, einigen Auserwählten ihrer Gemeinschaft Nahrung dafür abzugeben, dass jene Musik machen konnten. Dabei handelte es sich beileibe nicht um einen Akt der Nächstenliebe, sondern war mit konkreten Erwartungen verbunden. Die Rituale nämlich, bei denen Instrumente wie Trommeln, Hörner und Flöten gespielt wurden, sollten die Götter besänftigen, die Sonne wieder bringen oder das Jagdglück vergrößern. Um es in moderner Sprache auszudrücken, das Musiksponsoring ist uralt und war von Anfang an mit Ansprüchen verbunden.

Deshalb haben die Klugen unter den Mächtigen die Musik immer gefördert, um sie anschließend für ihre Zwecke einzusetzen, bei religiösen Zeremonien, bei Triumphzügen, um ihre Macht zu zeigen oder einfach nur um den Gegnern Angst zu machen.

Vor nur 200 Jahren begannen sich Komponisten und Virtuosen als Künstlerpersönlichkeiten zu etablieren und versuchten sich aus der unmittelbaren Abhängigkeit ihrer Dienstherren zu lösen. Zu welchen Dramen das führen konnte, zeigen uns zum Beispiel die traurigen Umstände bei Mozarts Tod. Und selbst solch ein Musiktitan wie Beethoven widmete etliche seiner Werke einflussreichen Gönnern, den so genannten Mäzenen.

Erst mit der Wandlung der Musik zur Ware wurde sie quasi demokratisiert. Heute bestimmt das zahlende Publikum die Entwicklung in der Branche. Doch selbst diese neue Abhängigkeit ist Entwicklungen unterworfen. Erste „Popgrößen“ wie Johann Strauß machten ihr Geld mit Konzerten. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Zahl der verkauften Tonträger zum Maßstab und Garanten des wirtschaftlichen Erfolges. In unseren Tagen wird der Wert der Musik in Klicks gemessen. Leider profitieren die Musikschaffenden immer weniger direkt davon. Längst machen andere das große Geschäft. Musikerinnen und Musiker widmen sich deshalb wieder direkt ihren Anhängern und veranstalten aufwendige und teure Konzerte, um sich ein angemessenes Auskommen zu sichern.

Im Kontrast dazu stehen Frauen und Männer, die ihrer musikalischen Begeisterung in Chören und Orchestern nachgehen, ohne bezahlt zu werden. Im Gegenteil in ihren Vereinen werden sogar Beiträge und Mitarbeit gefordert. So gesehen können sie nicht von der Musik leben. Dennoch sind ihre Anstrengungen nicht umsonst. Der Gewinn hier heißt Freude. Freude, die beim gemeinsamen Musizieren entsteht und Freude, die den Zuhörern bereitet wird.

Jahreskonzert des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld
Unsere Leidenschaft – Euer Vergnügen

Erstens kommt es anders …

Der Autor dieser Kolumne gibt sich zerknirscht. Vielleicht hätte der Verweis auf die bemerkenswerte Verbindung mit der Londoner Wassermusik am selben Tag vor 309 nicht so herausgestellt werden sollen.

Womöglich lag es aber auch nur am Freitag dem 17. In Italien ist dies ein so sicherer Unglückstag wie bei uns Freitag der 13. Allerdings reicht der Aberglaube mit der 17 schon bis in die Antike zurück und hat mit der Schreibweise in römischen Zahlen zu tun. Ordnet man nämlich XVII um in VIXI, erhält man „ich lebte“, ein Zustand also, über den man sich nicht freuen kann.

Doch zurück zu unserem Freitag den 17. zu Musik und Wasser. In der Tat, geregnet hat es außerordentlich kräftig. Ins Wasser gefallen ist unser Sommerabendkonzert trotzdem nicht. Im Angesicht der Wetterprognosen hat die neue Pächterfamilie die Ärmel hochgekrempelt und aus der Renovierungsbaustelle einen „Indoor-Biergarten“ improvisiert.

Familie Russo – Herzlichen Dank für die Tatkraft.

Und die Bittenfelder Musikfreunde? Die haben gezeigt, dass ihnen Kultur im Flecken wichtig ist. Vom Wetter haben sie sich jedenfalls nicht abschrecken lassen. Die Stimmung war prächtig. Das ist ein guter Grund, warum wir uns genauso bei unserem wohlgelaunten Publikum bedanken wollen.

Musikheimneuigkeiten

Wer die Einladung zur Serenade beim

Biergartenkonzert
Sommerabendklänge

am Freitag, 17. Juli ab 18:00 Uhr
am Musikheim am Zipfelbach

aufmerksam gelesen hat, dem ist in diesem Zusammenhang bestimmt der neue Name „Trattoria da Moreno“ aufgefallen. Mit der Unterschrift unter dem Vertrag und der Schlüsselübergabe ist der Pächterwechsel nun offiziell vollzogen. Die Familie Russo ist jetzt damit beschäftigt, die Gaststätte nach ihren Vorstellungen herzurichten. Die Neueröffnung ist für Anfang September geplant.

Aber tatkräftig wie die zukünftigen Wirtsleute sind, wollen sie sich bald mit den Bittenfeldern bekanntmachen. Für diese Kennenlernaktion ist die Sommerserenade bestens geeignet. Das heißt unsere Unterhaltungsmusik wird mit italienischer Gastlichkeit und südländischen Küchenspezialitäten abgerundet. Der Familie Russo wünschen wir viel Erfolgt und unseren Gästen einen vergnüglichen Abend.

Übrigens, das Besondere an den traditionellen Serenaden gerade in Italien war, dass sie eine Form der Werbung darstellten, nicht mit kommerziellen sondern mit romantischen Absichten. Ein Verliebter konnte seiner Angebeteten seine Zuneigung hören lassen, ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Wahrscheinlich hat diese Breitenbewegung, in der nur die Leidenschaft zählte und in der weder Aufnahmeprüfung noch Studium notwendig waren, dazu beigetragen, dass das Land, in dem die Zitronen blühen, mit so vielen Sangestalenten gesegnet war und ist. 

Der richtige Zeitpunkt

Der ereignisreiche Monat Mai mit seinen Feiertagen, schönen Festen und musikalischen Events liegt hinter uns. Der Juni leitet nun über in die ruhige Sommerzeit. Und obwohl wir jetzt in langen Tagen, wärmender Sonne und einer üppigen Natur schwelgen dürfen, ist es doch schon wieder Zeit, an den Herbst und das Jahreskonzert zu denken. 

Momentan sind die Musikerinnen und Musiker in einer Phase, in der sie locker und ohne Zeitdruck das eine oder andere Musikstück anspielen, testen und abwägen, ob es sowohl dem Publikum als auch den Musizierenden gefallen würde. Darüber hinaus muss eine gewisse Choreografie der Stücke überlegt werden, damit es im kommenden Konzert keine eintönigen Stellen gibt und sich insgesamt ein unterhaltsamer Spannungsbogen aufbauen kann. Das ist ein ergebnisoffener, schöpferischer Prozess für alle Interessierten.

Für jene Bittenfelder, die gerne gemeinsam mit Gleichgesinnten Musik machen möchten, ist gerade die geeignete Zeit für den Einstieg in das aktive Orchester des Musikvereins. Die Tür bei unseren 

Musikstunden
immer freitags von 20 bis 22 Uhr

ist immer offen. Wer vorbeikommen möchte, zum Reinhören, Reinschnuppern und Spaß haben, ist herzlich willkommen. Wer jetzt mit den Aktiven durchstartet, kann – bei entsprechenden Vorkenntnissen – am 22. November musizierend auf der Bühne sitzen und Freude verbreiten.

Apropos gute Laune, hier etwas zum Mitlachen:

Das Konzert soll beginnen. Die Instrumente sind gestimmt. Der Dirigent schaut herausfordernd in die Gesichter und hebt den Taktstock. Da steht der Flötist auf und fragt schüchtern: „Darf ich das Spiel jetzt anpfeifen?“