Nacht und Kunst

In der vergangenen Woche kam an dieser Stelle anlässlich der Wiedereröffnung des Musikheims die Rede auf die Serenade als abendliche Unterhaltungsmusik unter heiterem Himmel. Der Vollständigkeit halber soll hier genauso die Nocturne (mitunter Notturno genannt) erwähnt werden. Auch diese Musikform ist dem Amüsement zu nächtlichen Stunden gewidmet. Davon leitet sich jedenfalls der Name ab. Seine Glanzzeit hatte die Nocturne in der Romantik mit stimmungsvollen Klavierstücken von Frédéric Chopin und Franz Liszt. Bemerkenswert ist, dass es sogar eine ganze Serie impressionistischer Gemälde gibt, die den Titel Nocturnes tragen. Gemalt hat sie James A. McNeill Whistler.

Merkwürdigerweise spielt die Nacht in der Kunst eine nicht unerhebliche Rolle. Und dies obwohl, die Dunkelheit über Jahrtausende eine Zeit der Gefahr war, in der man nicht freiwillig Orte der Geborgenheit verließ. Man glaubte an Dämonen und Geister, die mitten in der Nacht ihr Unwesen trieben. Man gruselte sich vor Tieren und Ungeheuern, die im Schutz der Finsternis nach Beute jagten. Gerade, wer tagsüber schwer arbeiten musste, verbrachte die Nacht besser mit Schlaf und hoffentlich guten Träumen.

Unlängst gab der philharmonische Chor in Waiblingen ein sehr gelungenes Konzert unter dem Titel „Musik und Worte … zur Nacht“, in dem die zahlreichen Facetten jener besonderen Tageszeit beleuchtet wurden.

Für uns aktuell kann die Nacht als Allegorie zur Pandemie dienen, die langsam über uns hereinbrach, die uns erschreckte und isolierte, die uns vom Alltag trennte, die aber nicht ewig andauert und einem neuen Tag weichen muss.

Vergangenes Jahr im Juni brachten uns die magischen Sommernachtsproben den Silberstreif am Horizont. Dieses Jahr hatten wir bereits einen Festauftritt am 1.Mai. Und am vergangenen Sonntag durfte das Orchester unseres Vereins der Konfirmation in der Ulrichskirche einen festlichen Rahmen geben.

Die kommenden

Musikstunden immer freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr

nutzen wir für die Vorbereitung des Gottesdienstes zu Fronleichnam am 16. Juni 2022 sowie des Auftritts bei der

Sommerhocketse
am 24. Juli 2022
am Musikheim am Zipfelbach.

Serenade am Zipfelbach

was den Engländern ihr „Open Air“, das ist den Italienern ihr „Al sereno“, die Aufführung unterhaltsamer Musikstücke unter „heiterem Himmel“ im Freien also und üblicherweise am Abend. Dass auch die Bittenfelder nach langer Zeit mal wieder zu solch einem Event kamen, hatte am vergangenen Samstag einen guten Grund, nämlich die Wiedereröffnung des Musikheims. Bei optimalem Wetter war der Biergarten des Restaurants „Bravo“ gut besetzt.

Für den gelungenen Auftakt hatte die Pächterfamilie Bravo sogar Livemusik organisiert.

Und so kam an diesem milden Abend im Mai ein Hauch Urlaubsstimmung auf, die einige Gäste schließlich zum Tanzen verführte. Serviert werden im Musikheim nun bosnische Spezialitäten. Die ersten Gäste waren jedenfalls sehr zufrieden. Der allgemeine Tenor lautete, dass es ein sehr gemütlicher und atmosphärischer Abend gewesen sei, mit dem gewissen südländischen Touch.

Wir sind wieder da

Zwei Mal musste das Fest ausfallen. Doch nun hat Bittenfeld eine liebgewonnene Tradition zurück. Respekt und Anerkennung für das Organisationsteam, das eine Feier zum „Fastenbrechen“ nach der Pandemie auf die Beine gestellt hat, als hätte es nie eine Unterbrechung gegeben.

Einen Tusch haben sich ebenfalls die Bittenfelder verdient, die es sich auf den Weg machten, um uns Ihre Referenz zu erweisen. Wir hatten gemeinsam viel Spaß. Vor solch einer wohlgelaunten Menschenmenge zu spielen war ein schönes Gefühl.

Ohne Zweifel gebührt auch der Familie Motzer ein kräftiger Tusch. Wieder haben sie das Gelände auf ihrem Hof zur Verfügung gestellt sowie technische und tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abbau geleistet.

Bedanken möchten wir uns genauso für die Spenden an leckeren Kuchen und Torten. Aufrichtige Dankesgrüße gehen außerdem an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne deren großherzige Unterstützung solch Fest einfach nicht machbar ist.

Und schließlich hat uns der „Alpexpress“ viel Vergnügen bereitet. Thank you for the music.

Am 07. Mai ist die Wiedereröffnung des Musikheims mit der Familie Bravo unseren neuen Pächtern.

Musik live erleben

In der Rückschau auf die vergangenen zwei Jahre darf man feststellen, dass die Möglichkeiten, Musik live erleben zu können, deutlich zahlreicher geworden sind. Gerade jetzt in der Osterzeit ergeben sich viele schöne Gelegenheiten. Zu den Höhepunkten zählen sicher die Aufführungen der Johannispassion von Johann Sebastian Bach wie zum Beispiel am vergangenen Sonntag in der Stiftskirche mit den Hymnus-Chorknaben. Wer das verpasste, hat am Karfreitag in der Schloßkirche St. Jakobus Winnenden der Evangelischen Kirchengemeinde Winnenden noch eine Chance.

Einen gänzlich anderen Sound pflegt die SWR Big Band, der man nachträglich zu ihren 70. Jubiläum gratulieren kann. Als „Südfunk-Tanzorchester“ wurde sie 1951 gegründet und hätte vergangenes Jahr ihr großes Festkonzert gehabt. Dieses „Heimspiel“ vor den Toren Bittenfelds wurde nun unlängst in der Porsche-Arena mit Bravur nachgeholt.

Musikalisch zwischen diesen Sphären sind die Noten angesiedelt, die sich zurzeit auf unseren Pulten finden lassen. Im künstlerischen Spagat proben wir momentan sowohl für die Konfirmation am 15.Mai in der Ulrichskirche in Bittenfeld als auch für das

Fest des Musikvereins
1.Mai ab 11:00 Uhr
auf den Festplatz bei Familie Walter Motzer
Bittenfeld Römerstraße 80

Spenden an Kuchen und Torten, die wir unseren Gästen zum Kaffee anbieten wollen, sind herzlich willkommen.

Um beide bevorstehenden Auftritte mit guter Performance zu bewältigen, bleibt noch genug zu üben.

Die Musikstunden der aktiven Kapelle des Musikvereins „Frei weg“ sind freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr.

Homo musicus

„Da weder der Genuss noch die Produktion musikalischer Noten den geringsten Vorteil für das tägliche Leben bringen, gehört die Musik zu den geheimnisvollsten Fähigkeiten, mit denen der Mensch ausgestattet ist.“

Zitat Charles Darwin aus „Der Ursprung des Menschen“.

Gerade können wir sie wieder jeden Tag hören, unsere gefiederten Mitbewohner, die dem Frühling jenen besonderen Zauber verleihen, der den anderen Jahreszeiten fehlt. Aber machen Vögel wirklich Musik? Und wie ist das mit den Gesängen der Wale, denen man ja eine gewisse Intelligenz zuspricht?

Nun derzeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Genuss an Musik und die Lust, selber welche zu machen, exklusive Eigenarten der Menschen sind. Versuche mit Affen, denen man die Möglichkeit gab, zwischen unterschiedlichsten akustischen Reizen zu wählen – vom Sound einer über Glas kratzenden Gabel über harmonischen Intervalle bis hin zu Klassik, Evergreens und den Spitzenplätzen der aktuellen Charts – zeigten nur eine erkennbare Vorliebe, nämlich die „je leiser je lieber.“

Vielleicht gibt es zwischen menschlicher Musikalität und unserer Gabe, an quasi jedem Ort der Erde zu leben und selbst den Schwächsten unserer Gesellschaft Chancen für ein gutes Dasein zu gewähren, einen Zusammenhang. Vielleicht hat Darwin in dem anfangs zitierten Satz keine Frage formuliert, sondern seine These zum bisher nicht abschließend beantworteten Rätsel nach der Sonderstellung des Menschen in der Natur.

Wie dem auch sei, sicher sind sich Neurobiologen, dass beim Musizieren Endorphine – unsere körpereigenen Glückshormone – das Gehirn fluten, während gleichzeitig das Stresshormon Cortisol abgebaut wird. Zudem wird vermehrt der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet, der gleichfalls eine wichtige Rolle im Belohnungssystem unseres Gehirns spielt und motivierend wirkt.

Darüber hinaus wird beim gemeinschaftlichen Singen oder Musik machen das sogenannte Bindungshormon Oxytocin freigesetzt, das Vertrauen und Sympathie zwischen Personen fördert. All diese Veränderungen unserer Hirnchemie blockieren Schmerz, bauen Stress ab und lösen positive Emotionen aus. Musik macht glücklich. Das gilt übrigens nicht nur für fröhliche Musik: Fühlen wir uns traurig oder wütend, spüren wir Anteilnahme beim Hören von Musik mit derselben Stimmung. Das tut unserem Wohlbefinden ebenfalls gut.

Die Proben der aktiven Kapelle des Musikvereins „Frei Weg“ sind immer freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr.

Alla Breve

Mitunter fällt es gar nicht so leicht, sich kurz zu fassen. Vergangene Woche zum Beispiel gab es etliches von unserer Generalversammlung zu berichten.

Ohne Umschweife, knackig, knapp heißt auf Latein „brevis.“ Daraus leitet sich zum Beispiel der Anglizismus „Briefing“ ab, der für Kurzbesprechungen üblicherweise beim Militär und in der Luftfahrt steht. Das deutsche Wort „Brief“ hat seinen Ursprung ebenfalls in „brevis.“ Allerdings kann ein Brief ganz im Gegenteil auch richtig ausführlich werden.

Der entsprechende Verwandte in der Sprache der Musiker ist die Taktbezeichnung „alla breve.“ Schreibt ein Komponist solch einen Takt vor, dann wird statt auf Viertel auf halbe Noten gezählt.

Interessant ist die Fragestellung, ob das in einem Musikstück zu einer Tempobeschleunigung führt. Musikwissenschaftler streiten sich darüber bis heute. In den zurückliegenden Epochen gab es unterschiedliche Auslegungen. Der Musiktheoretiker Gotthold Frotscher fand nach eingehenden Untersuchungen heraus, dass „…das alla breve bei verschiedenen Kompositionen ein und desselben Komponisten sowohl Verdoppelung wie auch Halbierung des Brevis-Wertes bedeuten könne…“

Für die praktisch Musikausübenden eines Orchesters ist die Entscheidung nicht so kompliziert. Schließlich gibt der Dirigent das Tempo vor. Allerdings bedarf es einiger Übung gleichzeitig die eigenen Noten und die Frau oder den Mann mit dem Taktstock im Auge zu behalten. Aber dafür gibt es ja die Musikstunden.

Die Proben der aktiven Kapelle des Musikvereins „Frei Weg“ sind immer freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr.

Bericht Generalversammlung 2022

„Immer der Reihe nach“, ist eine bewährte Methode, die davor bewahrt, etwas zu übersehen. Wir wollen sie heute aus gutem Grund anwenden und beginnen mit dem Tag vor der Generalversammlung. Am vergangenen Samstag nämlich fand im Musikheim eine Putzaktion statt. Sowohl der an die Tür klopfende Frühling wie auch der baldige Einzug unserer neuen Pächter waren gute Anlässe. Gerne hätten wir Fotos der Aktion präsentiert. Doch die drei Teams waren so in ihr Schaffen vertieft, dass für die Dokumentation keine Zeit blieb.

Die Versammlung am Sonntag fand jedenfalls in einem ordentlich hergerichteten Saal statt, der so einen würdigen Rahmen für die Ehrungen bildete. Geehrt wurden:

für 10 Jahre fördernde Mitgliedschaft

            Emily Amenuvor

für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft

            Tabea Wolf

für 20 Jahre treue Mitgliedschaft

            Heidrun Wolf

für 30 Jahre treue Mitgliedschaft

            Peter Kranich, Achim Obergfäll und Hans-Michael Piontek

für 40 Jahre Verbundenheit und Unterstützung

            Heike Groth, Silke Knauß, Klaus Koser
            Claudia Piontek, Matthäus Reichle
            Sandra Staiger, Evelyn Vogt
            und Nadja Theophil

Wir bedanken uns für Beständigkeit und Engagement.

Aus den lebendig vorgetragenen Berichten seien hier folgende Schwerpunkte dargestellt.

Der 1. Vorstand Gerd Luithardt gab eine detaillierte Übersicht über die Renovierungsarbeiten im Musikheim. Sie gehen nun ihrem Ende entgegen, so dass eine Neueröffnung des Musikheims im Mai angestrebt werden kann.

Ebenso im Bericht des Kassierers Birgit Pfeiffer standen diese Tätigkeiten im Mittelpunkt, hier selbstverständlich mit dem Augenmerk auf die damit verbundenen Kosten.

Einen ganz anderen Akzent setzte der Jugendleiter Thorsten Wolf. Er berichtete über den Versuch, mit der Salier-Realschule in Waiblingen eine Kooperation zu organisieren. Zu diesem Zweck fanden etliche Gespräche statt. Die waren letzten Endes erfolglos, weil die Salier-Realschule keinen Verein bevorzugen möchte. Vielleicht kommen die nun kontaktierten Vertreter der Friedensschule in Neustadt zu einem anderen Ergebnis bei der Abwägung zwischen Neutralität und kulturellem Angebot für die Schüler. Unser Ziel, einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur musikalischen Betätigung zu verschaffen, werden wir unter Führung unseres Jugendleiters jedenfalls weiter verfolgen.

In diesem Jahr fanden Wahlen statt. Der komplette Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt.

1. Vorsitzender: Gerd Luithardt
1. Stellvertreter: Anja Weik
2. Stellvertreter: Nadja Theophil
Kassierer: Birgit Pfeiffer
Schriftführer: Brigitte Schmidt

Den Gewählten möchten wir auf diesem Weg herzlich für die geleistete Arbeit danken. Wir wünschen ihnen für die beginnende Amtsperiode viel Kraft und das nötige Quäntchen Fortüne.

Prof. Christian Bruhn

erhielt am 07. März aus den Händen des bayrischen Wissenschafts- und Kunstministers Markus Blume das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn man das so liest, ist das eine recht nüchterne Mitteilung. Aber hoppla, dies wäre nicht die Rubrik des Musikvereins „Frei weg“ Bittenfeld, wenn das nicht irgendetwas mit Musik zu tun hätte. Und das hat es kräftig.

In der Tat ist der Name Christian Bruhn selbst Musikliebhabern nicht sehr geläufig. Das passt in das Konzept des Komponisten, der meint, die Leute sollen nicht sein Gesicht kennen sondern seine Musik. Zumindest die älteren Semester werden auch sofort ins Schwärmen kommen, wenn einige von ihm verfasste Erfolgshits aufgezählt werden, wie „Zwei kleine Italiener“, mit dem Conny Froboess vor ziemlich genau 60 Jahren die Deutschen Schlagerfestspiele gewann, desgleichen „Marmor, Stein und Eisen bricht“ für Drafi Deutscher oder „An einem Sonntag in Avignon“ für Mireille Mathieu und „Wunder gibt es immer wieder“ für Katja Ebstein. Mit diesem Song errang die Sängerin den dritten Rang beim Eurovision Song Contest 1970.

Für sein komplettes Werksverzeichnis ist diese Rubrik zu klein und deshalb sei nur noch ein Titel herausgegriffen, der ebenfalls schon 60 Jahre alt ist und der sich sehr lange im aktiven Repertoire unseres Vereins befand, nämlich der Gartenzwerg-Marsch „Adelheid, Adelheid“.

Vielleicht nicht das Bundesverdienstkreuz bestimmt jedoch eine ordentliche Anerkennung haben sich sicher genauso jene verdient, die sich in den vergangenen Wochen mit Hingabe der Modernisierung und Rekonstruktion des Musikheims, Schwerpunkte Küche und Hygienetrakt, beschäftigt haben. Die Arbeiten sind gut vorangeschritten. Viel ist schon erreicht. Einige Aufgaben müssen noch bis zur Wiedereröffnung erledigt werden, auf die wir uns gemeinsam mit dem neuen Pächter freuen.

Doch kurzfristig werden wir unsere

Generalversammlung
am 20.03.2022 ab 11.00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach

in Eigenregie durchführen. Zu den anstehenden Wahlen, einem hoffentlich anregenden Meinungsaustausch und zu Getränken laden wir unsere Mitglieder herzlich ein.

Am Dienstag war …

der 8. März. Das ist ja nicht nur der „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“, sondern das scheint auch für die Musik ein besonderer Tag zu sein.

Beginnen wir unseren kleinen Exkurs ganz nah bei Bittenfeld in Stuttgart vor 210 Jahren im Jahr 1812. Da fand nämlich am 8. März die Uraufführung der Operette „Feodore“ von Conradin Kreutzer statt. In den letzten Jahren war dieses Werk vielleicht nicht mehr so populär, wie zu seiner Entstehungszeit. Der Komponist allerdings hat für das Musikleben in Baden-Württemberg immer noch eine besondere Bedeutung. Denn der Ministerpräsident ehrt jährlich jene Orchester und Chöre mit der Conradin-Kreutzer-Tafel, die mindestens 150 Jahre bestehen „und sich künstlerische, volksbildende und kulturelle Verdienste um die Pflege der Laienmusik erworben haben.“ Unsere Musikfreunde des Gesangvereins „Eintracht“ Bittenfeld wurden vor vier Jahren in diesen exklusiven Kreis aufgenommen.

Der Musikverein „Frei weg“ Bittenfeld sieht seinem 100-jährigen Jubiläum am 11. März 2025 entgegen. Musikvereinigungen mit solch einer beständigen Musiktradition würdigt der Bundespräsident mit der sogenannten Pro-Musica-Plakette.

Aber kehren wir zurück zum 8.März und in das Jahr 1892: In München fand damals die Uraufführung der Oper „Heilmar der Narr“ von Wilhelm Kienzl statt.

Am gleichen Tag nur 10 Jahre später wurde in Helsinki die „Sinfonie Nr. 2 in D-Dur“ von Jean Sibelius uraufgeführt. Dabei stand der Komponist persönlich am Dirigentenpult.

Beschließen wir die Runde mit einem Meilenstein in der deutschen Geschichte des Fernsehens. Am 8. März 1929 übertrug der Sender Witzleben die ersten Fernsehbilder zu Testzwecken in das Berliner Forschungslabor der Reichspost. Tja heute wissen wir, dass Fernsehen und Musik eine recht innige Bindung eingegangen sind.

Wer allerdings Musik nicht nur konsumieren sondern selber tätig werden möchte, der ist eingeladen zu unseren

Musikstunden immer freitags 20:00 bis 22:00 Uhr