am vergangenen Samstag wusste das kunstsinnige Bittenfeld einen Ort sich zu versammeln, nämlich in der Zehntscheune, um dem Jahreskonzert der beiden Orchester unseres Vereines zu lauschen.
Musik hat ein sonderbares Wesen. Sie kann wertvoll sein, bisweilen sogar kostbar. Sie bereichert uns, zweifellos. Sie kann uns bewegen. Und doch, niemand kann sie festhalten oder einstecken. Das Geschenk der Musik ist flüchtig. Die Melodien verklingen. Was bleibt sind jene Kunstfreunde, die sich von der Musik in ein Wirbelbad der Gefühle versetzen ließen.
Unser Konzert mutete an wie ein Kaleidoskop und war ein Strom sich fortwährend wandelnder Bilder, Ideen und Emotionen. Immer neue Facetten zeigten die ganze Vielfalt der musikalischen Welt.
Die Jugendkapelle unter der Leitung Claudia Kranichs demonstrierte mit gewachsenem Selbstvertrauen und aufblühender Klangstärke Lebensfreude, ob nun mit karibischem Charme oder der afrikanischer Urkraft der friedlichen Unruhe.
Die aktive Kapelle – zum letzten Mal dirigiert von Juan Mauricio Bahamón Jaramillo – zog den Bogen weiter, beginnend mit einem aufmunternden Marsch über ungewöhnliche Rhythmen eines kolumbianischen Fandangos bis zu sinfonischen Erzählungen und einem Reigen bekannter musikalischer Publikumserfolge. Bei alle dem blitzte immer mal wieder der Schalk durch. Schließlich ist nicht alles so, wie es scheint.
Getreu dem Motto: „Das Beste kommt zu Schluss“ erlebte Bittenfeld eine Uraufführung. Mit dem Stück „The End“ debütierte unser junges Talent Johannes Weik in der Musikszene und setzte damit diesem Abend einen außergewöhnlichen Schlusspunkt.
Doch was ist ein Konzert ohne die vielen rührigen Hände. Und so danken wir denen, die mit ihren Händen das Konzert vorbereiteten, sowie jenen die an diesem Abend all die vielen Arbeiten verrichteten, damit sich unsere Besucher rundum stärken konnten. Und schließlich danken wir den Händen, die den Musikern mit ihrem Applaus die Energie verliehen, ohne die ein solches Kunstschaffen undenkbar ist.
