Gastfreundschaft 

In der deutschen Sprache finden sich Worte, die sind nur vermeintlich leicht zu verstehen. Gastfreundschaft gehört zu ihnen. Es gibt nämlich recht unterschiedliche Auffassungen davon. Sie reichen vom Gedanken des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant „Man sollte eine schlechte Köchin oder eine schlechte Sängerin heiraten, dann bleibt man Gott sei Dank von Gästen verschont.“ bis zum altirischer Segenswunsch „Möge der Mensch, der heute als erster deine Türschwelle betritt, dich mit einem Lächeln des Willkommens antreffen.“ und dem chinesischen Sprichwort „Wer zu Hause keine Besucher empfängt, wird in der Fremde keinen Wirt haben.“ 

Zu uns als Musikverein passt ganz gut die Weisheit des Schriftstellers und Gastronomen Jean Anthelme Brillat-Savarin: „Jemanden einzuladen heißt, sich um seine Fröhlichkeit zu kümmern, und das jedes Mal, wenn er unter deinem Dach ist.“

Allerdings, so finden wir, wird ein Aspekt häufig außer Acht gelassen. Und zwar ist das die Freundschaft, die der Gast mitbringt. Bei unseren 

Musikstunden,
freitags 20 bis 22 Uhr.

spüren wir sie sehr intensiv. Einige Musikerinnen und Musiker nehmen teils lange Wege auf sich, um zusätzlich zu den Proben in ihren Heimatvereinen mit viel Geduld und Hingabe gemeinsam mit uns zu üben für einen vollen, ausgewogenen und harmonischen Klang beim

Jahreskonzerts des Musikvereins „Frei weg“ 
am Sonntag, dem 22. November
in der Gemeindehalle Bittenfeld.

Aber Gäste müssen ja nicht von weit her kommen. Auch Bittenfelder, die nach einer Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren suchen, sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. Es gilt der Spruch des amerikanischen Autopioniers Henry Ford: “Zusammenkommen ist der Anfang. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ist Erfolg.”