Singen verbindet

Unter diesem Motto stand das Konzert des Gesangvereins „Eintracht Bittenfeld“. Oh ja, das ist schon ein herrliches Motto und in diesem Konzert wurde es wahrhaft gelebt und sinnbildlich getragen durch ein Band, das immer weitergereicht wurde.
Zuerst einmal verbanden sich die beiden Chöre der „Eintracht“, um das Konzert zu organisieren. Dabei entstand der Plan, die musikalische Vielfalt noch zu steigern und sich Gäste einzuladen. Die Inspiration dafür kam vom Gemeinschaftskonzert aller Waiblinger Chöre vergangenes Jahr im Bürgerzentrum in Waiblingen, das sich in dieser großen und grandiosen Form wahrscheinlich nicht so bald wiederholen wird. Aber im kleineren Maß, da ist was drin, dachten sich die rührigen Organisatorinnen. Ihre Wahl fiel auf den Männerchor des Turnerbunds Beinstein e.V., den man allen interessierten Bittenfeldern wegen seiner sanglichen Qualität präsentieren wollte. Außerdem stellt er als reiner Männerchor ein gutes Pendant zum gemischten Chor der „Eintracht“ und dem Frauenchor „Poco loco“ dar.

Dass auch der Musikverein „Frei weg!“ eine Einladung erhielt, freut uns wirklich sehr. Zwar können wir nicht so gut singen, unsere Stimmen klingen eher hölzern und blechern, doch dieses Angebot war eine nette Herausforderung, mal etwas Neues zu probieren. Jeder, der ein Instrument spielt, weiß, dass das es alleine einfacher ist, als in einer Gruppe oder gar einem Orchester. Das liegt daran, dass man nicht nur einfach losspielen kann, sondern auch noch zuhören sollte, was die anderen machen und aufpassen muss, was der Dirigent vorgibt. Ein noch ganz anderes Level ist das gemeinsame Musizieren mit Sängern. Zwar kennen wir das von unseren Begleitungen des Gemeindegesangs bei Gottesdiensten. Jedoch ist ein Chorvortrag an für sich diffiziler, weil dort die einzelnen Stimmen nicht immer gleich laut sind. Musiker sagen, jede Stimme hat ihre eigene Dynamik. Und auch die Rhythmik ist deutlich ausgefeilter.

Für den Anfang ist uns das gar nicht so schlecht gelungen. Aber das ist ein Thema, an dem wir dran bleiben möchten. Denn Singen verbindet.

Nicht unerwähnt soll hier eine besondere Attraktion bleiben. Denn die gefühlvolle Umrahmung der Gospelmesse, die „poco loco“ zum Besten gab, durch unsere Musikkameradin Claudia Kranich an der Flöte war ein wirkliches Kabinettstückchen.