Die Vorweihnachtszeit, wir wünschen sie uns voller Harmonie und doch steckt sie voller Widersprüche. In unseren Gedanken sind die kommenden Tage und Wochen – die Zeit zur Vorbereitung auf das Familienfest schlechthin – verbunden mit innerer Einkehr, Besinnlichkeit und Achtsamkeit. Wir denken an die Anderen und wie wir ihnen Freude bereiten können. Die Herzen weiten sich, so dass die Hilfsbereitschaft und die Spendenfreudigkeit wachsen.
Andererseits gibt es vielerorts volksfestähnliche Veranstaltungen, Advents- und Weihnachtsmärkte in jeglicher Größe und Ausgestaltung. Dort treffen dann sehr viele Menschen gedrängt aufeinander. Das verursacht bisweilen Stress, also das Gegenteil von dem, was wir uns eigentlich vorstellen.
Und mitten in diesem Getümmel erleben oder sehen wir plötzlich etwas, das unser Herz berührt. Meist ist es nur ein Augenblick. Aber das Gesehene wirkt für eine gewisse Zeit nach und beschäftigt uns vielleicht noch tagelang.
Genau das ist das Geheimnis der Musik. Sie besteht aus einer Abfolge von Tönen. Nur unser Kurzzeitgedächtnis setzt diese überhaupt zu einer Melodie zusammen. Die Melodie erweckt in uns Gefühle, die uns noch begleiten, nachdem die Musik bereits wieder verklungen ist. Bei genialen Tonschöpfungen und Ohrwürmern können wir die Musik sogar in uns spüren, auch wenn sie außer uns keiner hören kann. Wir alle kennen Lieder und Melodien, die vor langer Zeit entstanden und die uns auf die gleiche Weise verzaubern wie unsere Vorfahren und hoffentlich ebenso unsere Ururenkel. Nicht zufällig sind jetzt vor Weihnachten etliche von ihnen allerorten zu hören.
Für die Musikerinnen und Musiker hat nach dem Herbstkonzert eine Zeit mit weniger Aufregung begonnen. Bei unseren kommenden öffentlichen Auftritten werden gerade wieder die so gut bekannten Lieder zu hören sein und zwar bei der
Waldweihnacht
am Dienstag, 23. Dezember
Start 17:30 Uhr auf dem Schulhof
sowie beim Spielen
Weihnachtlicher Lieder und Musik
am 24.Dezember
an verschiedenen Stationen in Bittenfeld
