Kategoriearchiv: Allgemein

Bericht Generalversammlung 2026

Die diesjährige Generalversammlung des Musikvereins „Frei weg“ fand am vergangenen Sonntag im Musikheim am Zipfelbach statt.

Es war eine gute Gelegenheit, um auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurückzublicken, in dem es besonders viele musikalische Aktivitäten und Auftritte gab. Zum einen gab der Verein in seinem Jubiläumsjahr selber gleich zwei Konzerte. Zum anderen durften die Musikerinnen und Musiker ebenfalls bei anderen Vereinen zu runden Geburtstagen aufspielen. Eine spezielle Herausforderung aber gleichzeitig ein besonderes Erlebnis war dabei sicher das Marschieren und Musizieren beim Festumzug in Schwaikheim. 

Selbstverständlich gab es auch wieder Ehrungen, die in diesem Jahr sogar recht zahlreich waren.

Für 10 Jahre Mitgliedschaft:

            Tamara Schmalzried, Jasmin und Rolf Entenmann, 
            Horst Blazy, Jaron Wolf, Judith Hornberger
            Lyra, Anja und Andreas Weik,

Für 20 Jahre treue Mitgliedschaft:

            Jannik Leyhr-Ludwig, Elena Fischer,
            Vanessa, Pascal, Monika und Andreas Plappert

Für 30 Jahre besonders treue Mitgliedschaft:

            Ingrid Kastner,
            Konstantin Sibold,
            Jutta und Manfred Riedel,
            Diana Stabl

für 40 Jahre außerordentliche Treue zum Verein und zum Wohle der Musik in Bittenfeld

            Tanja Späth,
            Claudia Kranich,

Wir bedanken uns bei allen Geehrten für die Verbundenheit mit dem Musikverein „Frei weg“ Bittenfeld.

In diesem Jahr standen einige wichtige Wahlen an.
Als Beisitzer wurden neu bzw. wieder gewählt:

Claudia Kranich, Andreas Plappert, Nadja Theophil, Eliana Wolf und Holger Ziron.

Leider gab es für die Funktionen des Vorsitzenden, des Kassiers und des Jugendleiters keine Kandidaten. Diese Posten sind deshalb vakant.

Aus diesem Grund wird es am 07. Mai eine zweite Generalversammlung geben, auf der es eine erneute Wahlrunde geben wird sowie eine Aussprache über die Zukunft des Vereins.

Die Polka-Werkstatt

Im Heimatland der Polka unterscheidet man Spielarten nach den zwei Landesteilen Mähren und Böhmen. 

Während die böhmische Polka eher gemütlich, rund und getragen klingt, mit oft volksliedhaften Melodien, ist die mährische Schwester lebhafter und virtuoser. Ihr Rhythmus ist stärker synkopiert und die Melodik reich verziert. Die böhmische Version ist typisch für viele Blaskapellen mit dem „klassischen“ Polka-Sound. Das mährische Pendent ist für die Spielenden anspruchsvoller, bietet aber auch die Möglichkeit mit virtuosen Läufen – besonders mit Klarinetten, Trompeten oder Flügelhörnern – zu brillieren.

Doch grau ist alle Theorie. Lebendig wird jegliche Musik erst beim Spielen. Und so widmeten die Musikerinnen und Musiker unseres Vereins den vergangenen Samstag komplett der Verfeinerung ihres Stilss in dieser Tanz- und Unterhaltungsmusik. 

Unter der launigen Anleitung Rüdiger Rufs erforschten sie die Finessen jenes Sounds, wie ihn die „Egerländer Musikanten“ so exzellent zelebrieren.

Diese Polka-Werkstatt war für alle Teilnehmenden ein Gewinn. Ganz besonderen Genuss aber hatte unser Dirigent Jürgen Burgstaller, der in der ersten Halbzeit mit dem Tenorhorn musizierte und in der zweiten an der Trompete viel Spaß hatte.

Ganz wichtig, nicht vergessen:

Generalversammlung des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag, 15.03.2026 um 11:00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach

Polkaeinerlei?

Es gibt Begriffe, bei denen, wenn man sie hört, eigentlich alles klar ist. Aber halt, die Tücke steckt im Detail. So könnte zum Beispiel der Auftrag, ein Kilogramm „Obst“ zu kaufen, Fragen aufwerfen. Und von „Bäumen“ hat jeder von uns zwar sofort eine Bild vor Augen. Jedoch, das wissen wir, kennt man recht viele verschiedene Arten. Genauso ist die Polka weit davon entfernt, ein Einerlei zu sein. 

Obwohl dieser Tanz seine Ursprünge in Tschechien hat, entstand ausgerechnet im Wien der 1860-er Jahre die Polka française, also die Französische Polka. Sie ist im Vergleich zu ihrer „Mutter“ etwas eleganter mit leichterem Charakter. Ihr 2/4-Takt hat eine feinere Artikulation und so war sie eher im höfischen und salonmusikalischen Milieu anzutreffen. Übrigens, die väterliche DNA der Polka française stammt von Johann Strauss Sohn.

Aus der gleichen Liaison wurde die Polka Mazur geboren. Sie stellt eine Mischung aus Polka und Mazurka dar und zeigt 3/4-Anklänge in Betonung und Phrasierung. Im Ausdruck ist die Polka Mazur etwas getragener und tänzerisch schwingend. Mit anderen Worten, Paare können mit ihr auf dem Tanzboden durchaus viel Spaß haben.

Zum Tanzen ungeeignet ist dagegen die sogenannte Schnellpolka. Man könnte sie als die dritte Schwester ansehen. Vom Konzept her war sie von Anfang an für den Konzertsaal gedacht. Musiker können beim Vortrag einer Schnellpolka nämlich ihre Brillanz zeigen. Denn dieser Polkaversion sind technisch schwierige Passagen und ein hohes Tempo eigen. Oft sind sie deshalb im schnelleren 4/8-Takt, statt im üblichen 2/4-Takt, geschrieben.

Überdies, so werden Kenner einwerfen, unterscheidet man die Polka doch ebenso in eine böhmische und eine mährische Variante. Das ist richtig. Mehr dazu folgt in einer kommenden Ausgabe.

Wer über die Polka nicht nur lesen sondern mit ihr beim Spielen im Orchester Vergnügen haben möchte, ist eingeladen zu unseren 

Musikstunden immer freitags von 20 bis 22 Uhr.

Außerdem, nicht vergessen:

Generalversammlung des Musikvereins „Frei weg“
am Sonntag 15.03.2026 um 11:00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach

Polka & Pop

Nun, dass es bei unserem kleinen Musikrätsel in der Ausgabe vor zwei Wochen um die Polka ging, war sicherlich nicht so schwer herauszubekommen. Schwieriger wird es vielleicht, die Polka im modernen Gewand zu erkennen. 

Bekanntlich haben ja schon die alten Meister beim Komponieren gerne mal auf Tänze zurückgegriffen, die zu ihrer Zeit angesagt waren, zum Beispiel Johann Sebastian Bach auf die Gigue oder Ludwig van Beethoven auf das Menuett. Genauso nutzen viele Popsongs heute die Rhythmen moderner Gesellschaftstänze, wie Rumba oder Tango. Aber Polka? Und doch, wer genauer hinguckt, wird doch fündig, als Erstes im Repertoire des Musikvereins „Frei weg“. Hier gibt es ein Medley von Beatles Hits, unter anderem mit „Ob-La-Di, Ob-La-Da“. Da geht es zünftig zu mit dem polkatypischen „oom-pah“-Begleitmuster und einem ausdrucksstarken 2/4-Takt. Es klingt wie eine fröhliche Pop-Polka mit karibischem Einschlag. Nicht in unseren Notenmappen, aber ebenso deutlich zu identifizieren ist ein verspielter 2/4-Rhythmus mit starkem Polka-Feeling im Titel „Lazing on a Sunday Afternoon“ vom Queen Album „A Night at the Opera“. Aus dem deutschsprachigen Raum kann man als Beispiele für den unverkennbaren Polka-Beat das Lied „Zehn kleine Jägermeister“ von den Toten Hosen sowie von der Spider Murphy Gang „Skandal im Sperrbezirk“ anführen. 

Viel Spaß beim genauen Zuhören und Aufspüren weiterer mal mehr mal weniger versteckter Polkas.

Selbstverständlich werden in unseren Tagen ebenfalls neue und frische Polkas geschrieben, mit denen Bands wie Die Fäaschtbänkler ihr Publikum von den Sitzen reißen und die Grenzen zur Popmusik verwischen. An zwei Exemplaren aus dieser Gattung arbeiten die Musikerinnen und Musiker gerade in den Proben. Die machen schon beim Einstudieren gute Laune. Wer sich diesen Spaß nicht entgehen lassen  möchte, ist eingeladen zu unseren

Musikstunden immer freitags von 20 bis 22 Uhr.

Einladung zur Generalversammlung 2026

Die diesjährige Generalversammlung des Musikvereins „Frei weg“ Bittenfeld findet statt

am Sonntag 15.03.2026 um 11:00 Uhr
im Musikheim am Zipfelbach

Hierzu möchten wir einladen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Mitglieder kommen würden.

Tagesordnungspunkte:

  1. ​Begrüßung
  2. ​Totenehrung
  3. ​Ehrungen
  4. ​Austritte / Neuaufnahmen
  5. ​Berichte
    • Vorsitzender
    • Kassiererin
    • Stellvertretende Vorsitzende
  6. Bericht Kassenprüfer
  7. ​Entlastung Vorstandschaft
  8. ​Wahlen
    • Vorsitzende(r)
    • Kassier
    • Beisitzer
    • Jugendleiter(in)
  9. ​Termine 2026
  10. ​Anträge
  11. ​Verschiedenes

Anträge an die Versammlung sind bis 07.03.2026 in schriftlicher Form zu richten an den 

1. Vorsitzenden Gerd Luithardt 

Heisterkamp 6, 24211 Preetz

Volksmusik? Aber ja!

Warum auch immer, die Volksmusik hat in Deutschland den Ruf altbacken zu sein. Die „Urenkelgeneration“ dieser Lieder und Tänze – die Volkstümliche Musik – hat zwar ein breiteres Publikum, das durchaus treu und mit Begeisterung dergleichen Kompositionen frönt und gerne für ihre Samstagabendunterhaltung nutzt. Doch haftet diesem Musikstil trotzdem das „Geschmäckle“ an, nicht zum Zeitgeist zu passen, ja vielleicht sogar aus der Zeit gefallen zu sein. In den Streaming-Portalen erhalten entsprechende Hits jedenfalls nicht die Masse der Klicks. 

Ganz anders sieht das Bild jenseits des großen Teichs aus. In den USA können wir zurzeit gewiss einige Phänomene beobachten, die uns befremden mögen. Die ungebrochene Popularität der Country-Music gehört aber zu den Facetten amerikanischen Lebens, denen wir durchaus mit positivem Interesse und ebenso Bewunderung begegnen können. Echte Volksmusik kann es in der – geschichtlich gesehen – relativ jungen US-amerikanischen Gesellschaft, die ihre Wurzeln in etlichen Völkern der Welt hat, nicht geben. Was wir heute als Country kennen, entstand Anfang des 20. Jahrhunderts aus traditionellen Elementen der Volksmusik europäischer Zuwanderervölker und der Übernahme von Elementen anderer Genres wie beispielsweise des Blues, der auf afrikanische Ursprünge zurückgeht. Daraus hat sich bis heute eine erstaunliche Fülle unterschiedlichster Stilrichtungen und Modeströmungen entwickelt, die über alle Altersgruppen hinweg durchaus beliebt sind. Denken wir zum Beispiel daran, dass die in unseren Tagen so gefeierte Taylor Swift in ihrer Karriere eine ganze Country-Epoche hatte, die sie nicht versteckt oder derer sie sich gar schämt. Im Gegenteil, sie ist die Basis ihrer breiten Wirkung.

Beim traditionellen Country werden hauptsächlich Saiteninstrumente wie Gitarre, Banjo, Kontrabass oder Fiddle (eine einfache Geige) verwendet. Dazu kommen bisweilen Akkordeon oder Klavier. Im zeitgenössischen Country werden in Anlehnung an die Rockmusik gerne auch Schlagzeug sowie Elektrogitarre und E-Bass eingesetzt. Als einziges Blasinstrument wird in Country die Mundharmonika geduldet.

Aus diesem Grund wird sich Country-Music nicht im Repertoire unseres Orchesters wiederfinden. Jedoch im übertragenen Sinne fühlen wir uns dieser Art Musik verbunden. Gerade bereiten sich die Musikerinnen und Musiker nämlich auf einen Workshop vor, bei dem Polka, Walzer und Marsch im Mittelpunkt stehen werden. Und wie beim Country ist genauso bei dieser Musik, die eine lange Tradition hat, auf die wir mit Recht stolz sein können, die Zeit nicht stehen geblieben. Es gibt heute viele bemerkenswerte Neukompositionen, die darauf warten aufgespürt und zur Freude des Publikums inszeniert zu werden.

Wer die Chance auf solche Entdeckungen nutzen möchte, ist eingeladen zu unseren 

Musikstunden immer freitags von 20 bis 22 Uhr.

Mozart

Der Paukenschlag des Monats liegt nun schon zwei Tage zurück. Am 27. Januar 1756 wurde Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart geboren. Vorgestern konnte man also das 270 jährige Jubiläum dieses herausragenden Komponisten feiern.

Nanu, mag sich der Kenner wundern. Ist das mit den Vornamen eigentlich korrekt? Das ist es allemal. Das griechische Theophilus („Gottlieb“) hat Mozart nämlich später selbst in seine französische Entsprechung Amadé übersetzt, um sich bei seinen Reisen an die Höfe Europas ein passendes Image zu verleihen. Das latinisierende Amadeus wurde zu seinen Lebzeiten nur einmal offiziell schriftlich benutzt und zwar – wie könnte es anders sein – in einem behördlichen Schreiben der Niederösterreichischen Statthalterei. Von allen, die ihn mochten, wurde er zeitlebens einfach Wolfgang genannt.

Das in unseren Tagen geläufige Wolfgang Amadeus Mozart geht auf eine Entscheidung des Verlags Breitkopf & Härtel zurück, der die erste Gesamtausgabe seiner Werke veröffentliche. Im Zeitgeschmack des Jahres 1876 war nämlich alles Französische verpönt. Aus diesem Grund ersetzte man das bis dahin gebräuchliche Amadé durch das wissenschaftlicher klingende Amadeus. Dass aber selbst der Vorname Wolfgang in den Hintergrund tritt, hat dagegen wohl eher mit dem Hit „Rock Me Amadeus“ des österreichischen Musikers und Sängers Falco zu tun. Übrigens ist es bis heute das einzige deutschsprachige Lied, das es an die Spitze der US-Billboard-Charts schaffte.

Nebenbei, der Name Theophil genießt in unserem Orchester einen recht sympathischen Klang.

Doch Namen sind nur Schall und Rauch. Wichtig allein ist die Musik dieses Genies. Sie erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. 

Auch wenn wir uns aktuell in unseren Proben nicht mit Mozarts Werken beschäftigen, machen sie immer Spaß. Jede und jeder ist herzlich eingeladen zu unseren Musikstunden immer freitags von 20 bis 22 Uhr.

De musicam audire

Gleich zu Beginn soll der Dank derer stehen, denen das Geschenk des Hörens gegeben ist, das es den Glücklichen erlaubt, Musik überhaupt genießen zu können. Wobei dieser Genuss auf ganz unterschiedliche Art und Weise ausgelebt werden kann. 

Es gibt Mitmenschen, denen der technische Aspekt der Tonwiedergabe ziemlich wichtig ist. Qualitativ hochwertige Geräte dafür sind für sie unerlässlich. Einige von ihnen widmen ihre Freizeit, ihre Findigkeit und wahrscheinlich ebenso einige Finanzen, um die optimalen Lautsprecher zu bauen. Keine Frequenz soll verzerrt werden oder gar unerhört bleiben.

Andere Musikliebhaber stellen ebenfalls die Technik in den Mittelpunkt, meinen damit aber eher die Virtuosität, eigentlich die Musik selbst zu erzeugen. Jeder falsche Ton ist ihnen ein Graus. Die Geübtesten unter ihnen können Interpreten an ihrem spezifischen Sound erkennen. Und damit sind selbstverständlich nicht jene neueren Musikstücke gemeint, bei denen ohnehin die darbietenden Künstler im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und nicht etwa die Komponisten oder Arrangeure.

Damit kommen wir zu den Kennern, die über die Musik, die sie lieben, fast alles wissen. Bekannte Titel werden ohne Zweifel identifiziert. Selbst selten zu hörende Stücke können sie wenigstens zuordnen. Und falls doch einmal etwas völlig Unbekanntes erklingt, dann sind sie in der Lage, die Komponisten beziehungsweise Musiker oder wenigstens die ungefähre Entstehungszeit mehr oder minder gut zu erraten.

Schließlich wollen wir nicht jene Menschen vergessen, für die Musik stets eine Quelle der Inspiration und Freude ist, auch wenn sie mit kleinen Schönheitsfehlern in ihre Ohren gelangt. Ganz egal, was oder wer da gerade zu hören ist, lassen sie sich von dem anstecken, was nun mal in der Musik innewohnt. 

Zu welchem Typ gehören Sie lieber Lesender? Seien wir mal ehrlich, in jedem von uns steckt etwas von all dem gerade aufgezählten. Ein jeder erlebt und genießt das Wunder Musik auf seine individuelle Weise. Was alle eint, ist die Freude.

Wer Musik nicht nur hören sondern selber machen möchte, ist herzlich eingeladen zu unseren Musikstunden immer freitags von 20 bis 22 Uhr.

Gewinne & Verluste

Die zwei titelgebenden Begriffe kennt man wahrscheinlich eher aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung oder man würde sie der Buchhaltung zuordnen. Aber ist es nicht so, dass wir genauso in unserer ganz persönlichen Bilanz der Kontakte und menschlichen Beziehungen diese Effekte beobachten müssen. Nicht allen Freundschaften ist die Ewigkeit gewährt. Und an so manche Bekanntschaft können wir uns schon im darauffolgenden Jahr überhaupt nicht mehr erinnern. Andererseits können uns Menschen, die neu in unser Leben treten, herzlicher beglücken, als jegliche monetäre Zuflüsse. Außerdem gibt es Abschiede, die stürzen die Betroffenen in tiefste Trauer und sind mit dramatischen Folgen verbunden, gerade wenn sie für immer sind.

Im Kosmos der menschlichen Emotionen ist die Musik die eindrücklichste Sprache, die überall verstanden wird, weil wir nun mal alle in gleicher Weise fühlen.

Vielleicht deshalb gibt es im ganz eigenen musikalischen Rückblick ebenfalls Gewinne und Verluste. Geradezu täglich treten neue Musiktitel in die Welt. Etliche nimmt man nie zur Kenntnis wie Passanten auf einer belebten Straße. Einige bewegen uns eine Zeit, vielleicht wie ein flüchtiger Blick in zwei unvergessliche Augen. Ganz wenige bleiben und werden zu unverzichtbaren Begleitern durchs Leben. Schließlich kennt jeder wohl so einen Augenblick, in dem eine Melodie erklingt und man sich fragt, warum man sich solange nicht gesehen, pardon gehört hat.

Nun ein neues Jahr hat begonnen. Es wird neue Bekanntschaften ermöglichen und leider werden wohl auch Abschiede nicht zu vermeiden sein.

Der Musikverein „Frei weg“ wünscht allen eine positive Bilanz. Was konkret die Musik betrifft, dabei wollen wir unser geschätztes Publikum gerne inspirieren.

Weihnachtstraditionen

Still senkt sich die Nacht hernieder.
Rings das Land liegt tief verschneit,
und es klingen alte Lieder:
Oh du schöne Weihnachtszeit

***

Steht inmitten weißer Wälder
lichtgeschmückt ein grüner Baum.
Lichterbaum der fernen Wälder:
Oh du schöner Friedenstraum

***

Stille Nacht – die Sterne künden:
Frieden über Flur und Feld;
auch der Mensch soll Frieden finden –
Frieden, Frieden aller Welt!

Gedicht von Hermann Heinz Wille

Nun tief verschneite Wälder rund um Bittenfeld wie Zuckmantel, Löhle oder Brühleichen kennen zumindest die Kinder nicht mehr aus eigenem Erleben. Die Weihnachtstraditionen einer Schlittenfahrt oder des Schneeschiebens geraten immer mehr in Vergessenheit. Und seit die GEMA vor zwei Jahren ihre Gebührenordnung für Weihnachtsmärkte geändert hat, sind jene beunruhigend ruhige Orte geworden. Es scheint, als sei mit der Musik auch die Seele dieser Stätten der Geselligkeit entschwunden.

Der Musik als Tradition zu Weihnachten fühlt sich unser Verein natürlich verbunden. Deshalb sind wir zu hören – als Auftakt für das kommende Fest – bei der

Waldweihnacht
am 23. Dezember
Treffpunkt um 17:30 Uhr 
auf dem Hof der Schillerschule Bittenfeld

Musikerinnen und Musiker unseres Vereins werden weihnachtliche Melodien beisteuern.

Direkt am Tag des Heiligen Abends wollen wir alle Bittenfelder, die sich emsig auf den Höhepunkt des Tages vorbereiten, fröhliche Unterstützung bieten, indem wir 

am 24. Dezember ab 13:00 Uhr 
an verschiedenen Stationen in unserem Heimatort
Lieder zum Fest

erklingen lassen. 

Der Musikverein „Frei weg“ wünscht Allen 
wunderbare Feiertage 
voller Freude 
sowie einen traumhaften Start 
in ein gesundes und friedvolles 2026.